Regionalbeauftragte

Günther Krafft
Position:
Regionalbeauftragter für die Inter-Europäische Region
Adresse:
Bayern
Deutschland
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Sprachen: Deutsch, Grundkenntnisse Englisch

Leider wuchs ich nicht in einem christlichen Elternhaus auf, sodass ich erst durch den Religionsunterricht in der Schule in den 50er Jahren von Gott Vater und Jesus Christus erfuhr. Irgendwie faszinierte mich die Leidensgeschichte Jesu, sie ging mir zu Herzen. Als Jugendlicher besuchte ich zusätzlich eine evangelische Sonntagsschule, wodurch meine Beziehung zu Christus noch enger wurde. Aber leider verlor ich nach meiner Konfirmation durch weltliche Einflüsse und berufliche Anforderungen Gott mehr und mehr aus meinem Blickfeld, aber trotzdem bewahrte ich unseren Heiland stets in meinem Herzen.

So begann eine lange Wanderung durch die von Satan beherrschte Welt, bis im Herbst 2011 Jesus erneut an meine Herzenstüre klopfte. Die Jahre davor befasste ich mich viel mit esoterischen und okkulten Dingen und war der sog. „Wahrheitsbewegung“ zugetan. Durch eine Meinungsverschiedenheit mit einer Mitstreiterin, bezüglich Jesus Christus, begann ich ernsthaft die Bibel zu studieren. Es ist die Suche nach der Wahrheit, durch die man angetrieben wird. Es ist die „Liebe zur Wahrheit“ im Herzen, verbunden mit den Fragen: wer bin ich, woher komme ich, wohin gehe ich? Wer ist Gott wirklich? Wer ist Jesus Christus und was bedeutet das für mein Leben? Und viele weitere Fragen, die Welt und das Universum betreffend. Fragen, die eine ehrliche und wahre Antwort verlangen, denn in der Welt gibt es nur Lug und Trug, Täuschung und Verlockung.

Ich las Gottes Wort und recherchierte gleichzeitig im Internet, um Antworten auf all diese Fragen und auch bezüglich der unterschiedlichsten christlichen Lehren zu finden. Anfangs verlief ich mich auf vielen Wegen und Irrwegen. Da ich jede freie Minute für mein Studium einsetzte (sehr zum Leidwesen meiner Frau) und soweit möglich auch täglich recherchierte, gewann ich doch zunehmend einen klareren Überblick über das, was die Bibel sagt und was Gottes Wille für uns Menschen ist. Dabei verließ ich mich nicht auf meine eigene Meinung, sondern bat Gott auf Knien um Führung und Wahrheit, die Wahrheit, nach der ich so intensiv suchte und sie zu finden wünschte.

So begriff ich, dass beide „Zeugen“, das AT und NT die ganze Heilige Schrift ausmachen und nicht nur das NT, wie es in esoterischen Kreisen so gern gesehen wird. Damit eröffnete sich mir eine ganz neue Sicht auf die Geschichte von Gottes Volk, wie es in der Bibel beschrieben wird, und ich durfte die wunderbaren und klaren Zusammenhänge erkennen. Ich dankte Gott! Unter anhaltendem Gebet zu unserem Herrn Jesus Christus, wurde ich mehr und mehr zur Wahrheit hingeführt.

Und natürlich führte mich der Herr zunehmend auf adventistische Seiten im Internet, die ich nun intensiv studierte. Ich befasste mich mit den Lehren und auch mit der Kritik an den STA, insbesondere auch über die Kritik an Ellen White. Da ich nicht wusste, wem ich nun glauben sollte, prüfte ich selbst alle Argumente, die dafür und dagegen sprachen. Gerade die Bücher von Ellen White haben mir sehr gut gefallen und ich hatte schon einige PDF auf meinem Rechner. Sollte ich nun all die wunderbaren Bücher wieder entsorgen, weil einige behaupten, sie sei eine Freimaurerin? Nein, erst wollte ich selbst prüfen, ob diese Behauptungen überhaupt Stand halten würden. Und hier kann ich wirklich nur jedem raten, was Paulus sagt: „…prüfet aber alles, und das Gute behaltet!“ (1. Thessalonicher 5,21) Ja, das Gute habe ich behalten, denn alle Behauptungen hatten sich als sehr fadenscheinig erwiesen. Und so erfreute ich mich weiter an den wunderbaren Büchern von Schwester White und dankte Gott!

Unter ständigem Gebet zu unserem Herrn Jesus Christus, mit der Bitte um Wegführung und Wahrheit, entbrannte mein Herz für die adventistische Lehre. Dabei wurde mir sehr deutlich meine sündige fleischliche Natur offenbar und es war mir bewusst, dass ich umkehren musste, wollte ich das ewige Leben empfangen; meine Sünden musste ich vor Gott bekennen, was ich fortwährend je nach Erkenntnisgrad auch tat. Ja noch mehr, ich habe mein Leben voll unter den Willen unseres Herrn gestellt, in aller mir möglichen Demut. Ich flehte zu Gott, mir zu zeigen, wie ich Seinen Willen erkennen könne, ohne dass es sich dabei wieder um meinen eigenen egobezogenen Willen handelte, aus dem heraus ich bisher all den falschen Lehren und den Lügen dieser Welt aufgesessen bin. Denn das Weltliche habe ich doch alles weggetan, um allein nur Gottes Wort zu studieren und Ihm gehorsam zu sein. War das aber ausreichend? Als ich den Sabbat erkannte, änderte sich mein Leben abrupt. Denn noch am gleichen Tag musste ich mich entscheiden, ob ich am nächsten Samstag bei einem Umzug helfen würde. Ich entschied mich natürlich zugunsten des Sabbats, und damit begann meine Ehe auseinanderzubrechen. Ich musste mich zwischen Gott und meiner Frau, die in keiner Weise Verständnis zeigte, entscheiden. Gottes Wort sagt: „Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.“ (Apostelgeschichte 5,29)

So stand ich mit meinem Glauben alleine da und studierte die adventistische Lehre. Den Sabbat wollte ich natürlich auch entsprechend halten. Da das aber in meinem Umfeld nicht möglich war, erwuchs der Wunsch in mir, mich mit gleichgesinnten Menschen zu treffen. Ich wollte dort sein, wo Gottes Volk ist, bei den Adventisten. Meine intensive Suche nach einem Hauskreis hier in Oberfranken verlief ergebnislos. So entschloss ich mich, im Januar 2013 in die Gemeinde der STA in Oberfranken zu gehen. Die menschlichen Erfahrungen in der Gemeinde waren durchweg positiv. Alle waren sehr nett, entgegenkommend und in keiner Weise aufdringlich. Auf diese Weise konnte ich meinem atheistischen Umfeld entgehen und den Sabbat entsprechend feiern.

Bereits in den Wintermonaten zuvor (2012/1013), führte mich der Herr auf die Seite von LetzterCountdown, die Uhr Gottes. Mir war eigentlich klar, dass der allwissende Gott die Zeit weiß und dass Er nichts tut, es sei denn, Er sagt es Seinen Knechten und Propheten (Amos 3,7). Also hatte ich kein Problem mit der Zeit, denn es gibt noch mehr Verse in der Bibel, die bei richtiger Deutung und im Kontext gelesen sagen, dass Gottes Volk die Zeit wissen muss (z. B. Offenbarung 3,3). Aber was mir nun deutlich vor Augen geführt wurde, waren all die Sünden und der Abfall von Gott, wie es in der weltweiten STA-Kirche, aber auch in allen anderen Kirchen, die sich unter dem Banner der Ökumene versammelt haben, geschah und weiterhin geschieht. Unter der Führung des Papstes, fahren sie alle in die Verdammnis. Ellen White hat das sehr treffend beschrieben. In ihrem Buch „Frühe Schriften“, S. 78, sah sie einen Eisenbahnzug und der Zugführer war Satan, der den Zug – die ganze Welt – mit Schnelligkeit in die Verdammnis steuert.

Am Sabbat, den 13. April 2013 hatte ich eine sehr einschneidende Erfahrung. Ich fuhr wie gewohnt in die Gemeinde zum Gottesdienst. Als ich das Gebäude erreichte und die Türklinke niederdrückte, erfasste mich eine äußerst heftige Depression, wie ich es noch nie erlebt hatte, ein Gefühl der unendlichen Traurigkeit, der absoluten Trost- und Hoffnungslosigkeit, weit mehr, als eine normale Depression. Was war das, was passierte mit mir?

Ich begrüßte unseren Pastor und sagte ihm, dass ich im Moment nicht weiß, was mit mir geschah, ich konnte kaum ein Wort rausbringen, ohne in Tränen auszubrechen. Dann betrat ich den Gemeindesaal und setzte mich. Die emotionalen Gefühlswallungen wurden immer stärker und als eine Schwester zu mir kam und mich in ihrer liebevollen Art begrüßte, brach es aus mir heraus. Die Tränen flossen, und ich konnte es nicht verhindern, ich hatte die Kontrolle über mich verloren. Nur mit Mühe konnte ich dem weiteren Gottesdienst folgen. Diese unendliche Traurigkeit in meinem Herzen, wollte nicht weichen. Die Predigt hatte genau das Thema zum Inhalt, was mich im Herzen gepackt hatte. Ich kämpfte mit meinen Gefühlen, aber es wurde nicht besser. Bei der Verabschiedung sagte ich nur, dass irgendetwas mit mir oder in mir geschehen sei, was ich nicht erklären konnte und das sich schon gar nicht rational erfassen ließe. Was war nur geschehen?

Mental konnte ich diese heftige emotionale Gefühlswallung nicht einordnen oder ich weigerte mich ganz strikt dagegen. Unangenehme Wahrheiten möchte man nicht zur Kenntnis nehmen. Aber es beschäftigte mich und es arbeitete in mir. War es das Datum? Es war ein wichtiges Datum für die Orion-Botschaft, nämlich der Beginn der trübseligen Zeit. Ich suchte zunächst bei mir nach einem sündhaften Verhalten, welches der Grund für diese Erfahrung sein könnte.

Hatte ich wirklich unseren Herrn enttäuscht, indem ich vielleicht unwissentlich Seine Gebote gebrochen hatte und Er mir Seine tiefe Bestürzung darüber in Form dieser großen Traurigkeit in mein Herz senkte? Waren es die Tränen Jesu Christi, die mein Herz in unermessliche Trübsal fallen ließ? Ich glaube, dass es so war. Seit diesem Sabbat fühlte ich mich elend. Mein Herz war bedrückt und stach in meiner Brust. In meinem Magen lagen Wackersteine und Hoffnungslosigkeit machte sich in mir breit. Meine Gebete waren kraftlos und es fehlten mir die richtigen Worte. Ich wachte nachts schweißgebadet auf, und es drehte sich mir der Magen um. Das flaue Gefühl wollte nicht von mir weichen und doch konnte ich nicht vom Herrn lassen. Ich flehte und betete zu Gott, ermattet und verzagt. Freudlos begann mein Tag und freudlos endete er. Konnte ich wirklich keinen Raum mehr finden, um unseren Herrn Jesus zu erreichen, um vor Ihn zu kommen? Ein schrecklicher und lähmender Gedanke.

Nach vier/fünf Tagen ging es wieder aufwärts. Meine Gebete wurden wieder wortreicher und kraftvoller und ich fand den Weg zurück zu unserem Herrn. Als ich mit Bruder John darüber sprach, wies er darauf hin, dass Jesus mir den traurigen Zustand der STA-Kirche gezeigt hatte. Also waren es die Tränen Jesu, die Er um Sein Volk weint, das sich hat verführen lassen und abgefallen ist von Gott, wie es sehr deutlich auf unserer Homepage LetzterCountdown zu lesen ist. Ich trug die Orionbotschaft auch in die Gemeinde, aber niemand wollte sie annehmen. Es wurde gesagt, sich damit zu beschäftigen, sei „Zeit“-Verschwendung. Welch eine Tragik. So verließ ich wieder die Gemeinde, von der ich gehofft hatte, dass sie Gottes Volk sei.

Die wahre Gemeinde Gottes, ist keine organisierte Kirche, es sind Menschen, die dem Lamm folgen, wohin es auch geht; Menschen, die die Zeit verstehen und sich in der Gemeinde von Philadelphia einfinden; Menschen, die aus Babylon herausgehen, weil sie dem Ruf des Heiligen Geistes folgen und Jesus im Orion erkennen. Unserem Herrn Jesus Alnitak sei Lob, Preis und Ehre! Amen!

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