Das Erbe

 

Die Wertschätzung von guten Dingen ist eine der elementarsten Erfahrungen des Lebens. Jeder möchte das Leben genießen und glücklich sein und gute Gaben fördern diese Lebenserfahrung. Jesus wusste das auch, als Er von den Geschenken sprach, die unser Vater uns gibt:

Oder ist unter euch ein Mensch, der, wenn sein Sohn ihn um Brot bittet, ihm einen Stein gäbe, oder, wenn er um einen Fisch bittet, er ihm eine Schlange gäbe? Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben versteht, wieviel mehr wird euer Vater im Himmel denen Gutes geben, die ihn bitten! (Matthäus 7,9-11)

Bittet, so wird euch gegeben… (Matthäus 7,7)

Aber warum ist dann das Glück trotz einer solchen Verheißung so schwer zu erlangen? Viele laufen ihr ganzes Leben dem Glück hinterher, um es zu erhaschen, können aber nie Zufriedenheit finden! Es scheint so, als ob es jeder haben will, aber niemand weiß, wie man es behalten kann!

Die Erbschaft, die in diesem Artikel beschrieben wird, ist das große Geschenk des Vaters; es verhilft Seinen Kindern zu dauerhaftem Glück – sowohl in diesem Leben, als auch im kommenden.

Als Lukas sein Evangelium schrieb, fügte er ein Detail hinzu, das Licht auf die Natur der Gaben Gottes wirft, die Er uns mit freudigem Herzen geben möchte:

So nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben versteht, wieviel mehr wird der Vater im Himmel den heiligen Geist denen geben, die ihn bitten! (Lukas 11,13)

Jesus wusste, was größte Glückseligkeit in uns bewirkt! Oftmals meinen wir, dass unser Mangel an Geld, an Habseligkeiten oder unser von uns selbst eingeschlagener Weg der Grund dafür ist, warum wir nicht glücklich sind. Doch diese Dinge haben nur eine kurzfristige Wirkung auf das Glück; die Gaben des Heiligen Geistes sind jedoch beständig!

Die guten Gaben

Welche Dinge kommen also vom Heiligen Geist und wie profitieren wir von ihnen? Da der Heilige Geist eine Person ist, kann Er nicht in leblosen Dingen zu finden sein, sondern nur in Menschen. Somit sind die besten Gaben Menschen, wenn sie vom Heiligen Geist erfüllt sind! Und wie können wir von Menschen profitieren, die mit dem Heiligen Geist erfüllt sind? Indem wir mit ihnen kommunizieren. Dann kann der Geist Sein Werk in uns verrichten, unabhängig davon, ob wir Trost benötigen (denn Er ist unser Tröster), oder beim Studieren Erkenntnis suchen (denn Er ist unser Lehrer), oder irgendeine andere gute Gabe benötigen. Wenn wir mit jemandem reden, der vom Heiligen Geist erfüllt ist, kann Gott uns gute Gaben zukommen lassen. Denke daran, was Jesus über Seine eigenen Worte sagte, als der Eine, dessen Repräsentant der Heilige Geist ist:

Studium des Wortes Gottes.

Der Geist ist es, der lebendig macht, das Fleisch nützt gar nichts. Die Worte, die ich zu euch geredet habe, sind Geist und sind Leben. (Johannes 6,63)

Gott gibt durch die Worte eines vom Heiligen Geist erfüllten Menschen Seine guten Gaben für ein geistliches Leben. Wenn einer jeden Tag mit dem Heiligen Geist Gemeinschaft hat, werden seine Worte zu guten Gaben des Geistes für andere.

Gesprochene Worte haben Macht. Viele leiden unter negativen und erniedrigenden Worten, die sie hören und glauben. Andere dagegen merken aufgrund von sanften und lügenhaften Worten nicht, dass sie getäuscht werden. Die Worte des Heiligen Geistes haben jedoch größere Kraft und können die Wirkung der zerstörerischen Worte aufheben und bringen Heilung und Freude! Gottes Worte sind wahr und bewahren Menschen vor Täuschungen. In welch einer Verfassung sich jemand auch befinden mag, es gibt immer Hoffnung, wenn man Worte des Heiligen Geistes hört![1]

Während gesprochene Worte mächtiger erscheinen mögen, sind geschriebene Worte beständiger und ebenfalls ein sehr gutes Mittel für die Übermittlung der guten Gaben des Heiligen Geistes! Deshalb schreiben wir, wie auch die Bibel geschrieben wurde, damit die Menschen diese Gaben zur rechten Zeit finden können, wenn sie benötigt werden und besonders, wenn sie dann alleine sind. Wir sollten uns jedoch immer daran erinnern, dass es seliger ist zu geben als zu nehmen. Vergeude niemals eine Gelegenheit, Worte des Heiligen Geistes zu teilen!

Eine neue Familie

Sobald jemand zu Christus kommt, wird sich auch in seinem Herzen das Verlangen regen, andern kundzutun, welch einen köstlichen Freund er in Jesus gefunden hat; solch eine rettende und heiligende Wahrheit läßt sich nicht im Herzen verschlossen halten. Wenn wir mit der Gerechtigkeit des Herrn bekleidet und mit der heiligen Freude seines Geistes erfüllt sind, können wir nicht schweigen. Sobald wir die Güte Gottes gesehen und geschmeckt haben, müssen wir auch davon erzählen. … {WZC 56.4}

Die Welt wird schnell unfreundlich gegenüber jenen, die Gott folgen und Ihm dienen wollen. Der Heilige Geist ist dabei, zum Fremdling auf Erden zu werden, weil die Massen Ihn ein letztes Mal abgewiesen haben. Doch auch in einer Zeit, in der sich niemand mehr zu Christus bekehren wird, ist es wichtig, mit anderen das Licht zu teilen. Diejenigen, die den Heiligen Geist im Herzen haben, werden sich nach der Gesellschaft von Menschen mit offenem Ohr sehnen. Mit wem sonst könnten sie sprechen? Die kostbaren Perlen, die ihnen gegeben wurden, sind nicht für jedermann gedacht! Erinnere dich an die Worte Jesu:

Gebet das Heilige nicht den Hunden und werfet eure Perlen nicht vor die Schweine, damit sie dieselben nicht mit ihren Füßen zertreten und sich umwenden und euch zerreißen. (Matthäus 7,6)

Diejenigen, die keine Wertschätzung für die guten Gaben von oben haben, werden als Gesprächspartner wohl kaum geeignet sein. Sie werden lediglich von Satan benutzt, den Gerechten zu Fall zu bringen. Wir müssen wie Jesus unterscheiden, wer wirklich zu unserer Familie gehört:

Da sprach einer zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und suchen mit dir zu reden. Er aber antwortete und sprach zu dem, der es ihm sagte: Wer ist meine Mutter, und wer sind meine Brüder? Und er streckte seine Hand aus über seine Jünger und sprach: Seht da, meine Mutter und meine Brüder! Denn wer den Willen tut meines Vaters im Himmel, der ist mir Bruder, Schwester und Mutter! (Matthäus 12,47-50)

Familienbeziehungen sind oft die stärksten Bindungen, die ein Mensch haben kann. Indem Jesus Seine Jünger über den Kopf Seiner Mutter hinweg als Seine Familie bezeichnete, zeigte Er ihnen, dass sie eine andere Familie hatten, die ihnen noch näherstand als ihre Blutsverwandten. Die Familie des Himmels ist durch engere und stärkere Beziehungen verbunden als Blutsverwandte! Sie haben die Bindung durch den Heiligen Geist.

Das ist der Grund, weshalb Jesus sagen konnte, dass eine Beziehung zu Ihm wichtiger ist, als jede andere Beziehung:

Wenn jemand zu mir kommt und nicht seinen Vater und die Mutter, Weib und Kinder, Brüder und Schwestern haßt, dazu aber auch seine eigene Seele, der kann nicht mein Jünger sein. (Lukas 14,26)

Das Wort „hassen“ ist eine schlechte Übersetzung für ein Wort, das einfach „weniger lieben“ bedeutet. Somit sagt Jesus, dass wir Ihn mehr lieben müssen als die engsten Beziehungen zu unserer eigenen Familie. Das ist noch immer eine harte Aussage und wir erlebten es immer wieder, dass viele an diese Botschaft glaubten, womit ihre Familienangehörigen nicht einverstanden waren. Das führt meist zu einer Situation, in der sie die Entscheidung treffen müssen, ob sie Jesus nachfolgen wollen, oder ihren Familienangehörigen. Weil die Familienbindungen so stark sind, wenden sich viele von Jesus und der Wahrheit ab, anstatt ihre Familienangehörigen zu verletzen. Wenn man aber zur geistlichen Glaubensfamilie gehören möchte, muss man opferbereit sein und am Ende zahlt es sich definitiv aus!

Ihr sollt nicht wähnen, daß ich gekommen sei, Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert [Entzweiung]. Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater, und die Tochter mit ihrer Mutter, und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter; und des Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein. Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert. (Matthäus 10,34-37)

Jesus selbst ist unsere „außerordentlich große Belohnung“.[2] Seine Herrlichkeit erfüllt das Erbe, das in diesem Abschnitt unseres Testaments beschrieben wird. Er steht uns näher als jeder andere es jemals sein könnte, denn Sein Heiliger Geist wohnt in uns. Die engen Bindungen unserer irdischen Familien sind nur ein Typus für die Nähe Seines Geistes, der die himmlische Familie verbindet.

Jesu Jünger liebten Seine Worte, weil sie die Wahrheit liebten und Jesus ist die Wahrheit. Er nannte sie Seine Familie, weil sie nach der Wahrheit handelten, die Er sie gelehrt hatte. Diejenigen, die die Wahrheit lieben, werden entschieden handeln und es nicht zulassen, dass irgendetwas zwischen ihnen steht. Alle, die in den Himmel gehen, müssen den Wunsch haben, für die Wahrheit zu stehen. Wir müssen die richtige Wahl treffen, auch wenn es gefühlsmäßig unmöglich erscheint; denn Gott wird uns Kraft dafür geben![3] Wenn man der Wahrheit mehr und mehr folgt, wachsen und verstärken sich die Bindungen mit der wahren geistlichen Familie, die auch die gleiche Liebe zur Wahrheit empfindet.

Man muss sich immer vor Augen halten, dass die irdischen Verwandten nicht die wirkliche Familie darstellen, sondern diejenigen, die eine gleichartige Erfahrung des Glaubens gemacht haben! Die irdische Familie ist nur für ein paar Jahrzehnte zusammen, aber die himmlische Familie wird für alle Ewigkeit beisammen sein! Und umso größer ist auch das Band der Einheit. Wenn wir mit Menschen über die für uns so kostbare Wahrheit sprechen, wird schnell deutlich, ob wir ein wahres Familienmitglied und einen Miterben an den reichhaltigen Gaben dieses Testaments gefunden haben.

Wenn es in der Welt schlimmer wird und der Heilige Geist diejenigen verlässt, die Ihn nicht lieben, wird eine Trennung von den Ungläubigen zur Notwendigkeit werden, selbst wenn sie Verwandte sind. Stattdessen wird es unabdingbar sein, sich mit gleichgesinnten Glaubensgeschwistern zusammenzutun, die sich vom Heiligen Geist führen lassen. Vor uns liegt eine schwierige Zeit und Gottes Kinder brauchen die gegenseitige Unterstützung, mit der sie frei über geistliche Dinge reden können, oder sie geraten in ernsthafte Gefahr, ihren Glauben zu verlieren.

Die Rettungsleine der Hoffnung

Die Botschaft des Vierten Engels ist die Botschaft des Heiligen Geistes. Er führt die Bewegung in allen Bereichen und es steht geschrieben, dass die Werke derer, die im Herrn sterben, ihnen nachfolgen werden:

Und ich hörte eine Stimme aus dem Himmel, die sprach: Schreibe: Selig sind die Toten, die im Herrn sterben, von nun an! Ja, spricht der Geist, auf daß sie ruhen von ihren Mühen; ihre Werke aber folgen ihnen nach. (Offenbarung 14.13)

Die Werke der Erblasser unter der Führung des Heiligen Geistes wurden zu Gunsten der Erben durch Gottes fürsorgliche Voraussicht getätigt, um deren Bedürfnisse zu decken, wenn sie der größten Krisensituation der Welt gegenüberstehen würden. Was sollen die Gerechten noch tun, wenn Jesus Seinen Mittlerdienst eingestellt hat und die Menschen der Welt vollkommen pervertiert sein werden? Wie werden die Gerechten dann standhalten können? In Abschnitt 1 dieses Testaments wird dargelegt, dass es sein kann, dass viele von den Toten auferstehen werden, um die Anzahl derer zu vervollständigen, die in dieser Zeit treu bleiben müssen, denn sie würden dringend Unterstützung brauchen, um das neue Lied zu singen, das niemand sonst lernen kann.

Aber deine Toten werden leben, und mein Leichnam wird auferstehen! Wachet auf und jubelt, ihr Bewohner des Staubes! Denn dein Tau ist ein Morgentau, und die Erde wird die Toten wiedergeben. (Jesaja 26,19)

Und sie sangen wie ein neues Lied vor dem Throne und vor den vier lebendigen Wesen und den Ältesten, und niemand konnte das Lied lernen als nur die Hundertvierundvierzigtausend, die erkauft sind von der Erde. (Offenbarung 14,3)

Wo werden sie das vorfinden, was sie benötigen, um das neue Lied zu erlernen? Viele werden keine Zeit mehr zur Vorbereitung haben, denn es wird die Zeit des Handelns sein! Im Allgemeinen versteht man es so, dass die Gnadenzeit eines Individuums mit dem Tode endet. Das bedeutet, dass es nach ihm keine sündenvergebene Gnade mehr geben kann. Daran ändert sich auch nichts, wenn die 144.000 auferstehen, denn Jesus hat dann Seinen Mittlerdienst für alle Sünder bereits beendet.

Allein Gott kennt das Ende von Anfang an. Er wusste also schon am Anfang, dass einmal ein Jahr kommen würde, in dem die Gerechten ohne zu sündigen standhalten müssten. Er wusste auch, dass viele von ihnen aus vergangenen Generationen des Adventismus stammen könnten und dass sie nicht erwarten würden, von den Toten auferweckt zu werden, nur um auf einem durch und durch bösen und rebellischen Planeten für ein ganzes Jahr verweilen zu müssen, bis Jesus wiederkommt! Er wusste, dass sie viel zu lernen hätten und dass die kirchliche Organisation, von der sie sich Erkenntnis erhoffen, selbst in die Welt zurückgefallen war. Gott wusste all dies im Voraus und deshalb führte Er dieses Missionswerk, um für die geistliche Speise zur rechten Zeit zu sorgen. Das betrifft die Rationen, die in diesem Abschnitt des Testaments beschrieben werden.

Der Rettungsring der Wahrheit für eine Welt, die in der Sünde versinkt. Für diejenigen von uns, die diese Botschaft früher empfangen haben, war es der Rettungsring, der uns davor bewahrte, in den uns umgebenden und verschmutzten Gewässern der Kirche und der Welt zu ertrinken. Schließlich haben wir hier einen Ort, an dem wir reines Wasser zum Trinken finden konnten; unverdorben durch Jesuitenkorruption und Fehlern in der Lehre. Die Botschaft gab uns Hoffnung, unseren Herrn bald zu sehen und zeigte uns die Wege der Gerechtigkeit. Sie war Gottes Stecken und Stab, der uns tröstete.

Er erquickt meine Seele, er führt mich auf rechter Straße um seines Namens willen. Und ob ich schon wanderte im finstern Todestal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und dein Stab, die trösten mich! (Psalm 23,3-4)

Der erste Teil des Erbes, das in diesem Abschnitt beschrieben wird, ist dieser Stecken und Stab! Jesus nutzt den Stab, um Seine Schafe zu leiten und zu korrigieren, und Seinen Stecken, um ihnen den Weg zu weisen und sie vor wilden Tieren zu schützen. Die Botschaft des Vierten Engels korrigiert falsche Ideen, indem sie deutlich aufzeigt, in welchen Bereichen die Kirche vom Weg abgewichen ist und bietet Schutz, indem sie die Wahrheit über die himmlische Wirklichkeit und die eigenen Verantwortlichkeiten enthüllt, damit man den Angriffen des Feindes nicht wehrlos ausgeliefert ist. Er nutzt Seinen Stab, um die Schafe zu sich zu ziehen, und Sein Stecken ist ein Symbol Seiner Autorität. Im Orion und dem Gen des Lebens sehen wir Seine Autorität nicht nur daran, dass Er Seine Botschaft in die Schöpfung geschrieben hat, wo der Mensch sie nicht beeinflussen kann, sondern sie handeln auch davon, wie Er uns zu sich zieht. Im Orion steht Jesus weit von der Erde erhöht.

Und ich, wenn ich von der Erde erhöht bin, werde alle zu mir ziehen. (Johannes 12,32)

Gottes Stecken und Stab sind nicht nur leblose Stöcke, sondern eine lebendige Botschaft, voll des Heiligen Geistes. Das macht sie zu einem wertvollen Geschenk, von dem du kontinuierlich in einer Weise, die nicht einmal wir als Erblasser vorhersehen können, profitieren wirst, denn sie ist eine allgegenwärtige Botschaft, die dich mit genau dem versorgen wird, was du in der entsprechenden Situation benötigst. Es ist eine Botschaft der Zeit; stets bereit, dem gegenwärtigen Bedürfnis zu entsprechen! Es ist die Botschaft Jesu; und sie ist das Leben:

Der Geist ist es, der lebendig macht, das Fleisch nützt gar nichts. Die Worte, die ich zu euch geredet habe, sind Geist und sind Leben. (Johannes 6,63)

Das Weiden der Schafe

Die Gemeinde – das heißt das Volk Gottes und keine Organisation oder Konfession – ist die Hürde, in der sich Gottes Schafe versammelt haben. Jesus hat eine Hürde, aber Seine Schafe sind noch nicht alle da, also muss Er sie hineinbringen. Sie kommen in diese Hürde, indem sie Seine Stimme im Orion hören, wo Jesus sie weiden wird.

Schafe in fremder Herde.

Und ich habe noch andere Schafe, die nicht aus diesem Stalle sind; auch diese muß ich führen, und sie werden meine Stimme hören, und es wird eine Herde und ein Hirt werden. (Johannes 10,16)

Gottes Schafe leben noch inmitten anderer Hürden, die immer noch falschen Hirten folgen, aber wenn sie Jesu Stimme vom Orion hören, wird Er sie in Seine Hürde führen. Jesus vollbringt einen schmerzlichen Prozess der Absonderung, der aber notwendig und gut ist. Wenn Jesus im Orion präsentiert wird, dann beginnt das Schwert der Spaltung, sein Werk zu verrichten.

Als Gott diese Botschaft an die Welt sandte, erging sie zuerst an die Adventgemeinde. Das wurde in Offenbarung 11 prophezeit, wo das zu vollbringende Werk durch die Botschaft offenbart und beschrieben wird, was nach der vorangegangenen Prophetie des Kapitels 10, in dem der Beginn des Gerichts dargestellt ist, abermals geweissagt werden sollte.

Und mir wurde ein Rohr gegeben, gleich einem Stecken; und es wurde zu mir gesagt: Mache dich auf und miß den Tempel Gottes und den Altar und die, welche dort anbeten. (Offenbarung 11,1)

Derjenige, der abermals weissagen sollte, musste ein Messinstrument haben. Im Artikel über den letzten Elia wird erläutert, wie Bruder John – das Studium über das Messrohr bereits in Händen haltend – in die Neue Welt flog, um sein Missionswerk zu eröffnen. Seine erste Studie handelte vom Vermessen des Tempels, wie es in Offenbarung 11,1 beschrieben wird. Somit können wir erkennen, dass der Stab dieser Botschaft mehr als nur einen Zweck hat! Erstens ist er ein Werkzeug zur Führung und Korrektur der Schafe, wie bereits erwähnt wurde. Gott wollte eine Reform Seiner Gemeinde herbeiführen, indem ihr durch die Orion-Botschaft gezeigt werden sollte, wo sie sich im Irrtum befand und Buße vonnöten war. Zweitens ist der Stab ein Werkzeug zum Messen. Die Erwähnung eines Messrohrs zeugt von einer Form des Gerichts, bei dem es darum geht, das Einhalten einer Norm zu vermessen. Der nächste Vers gibt uns eine Vorstellung davon, wie es benutzt werden sollte:

Aber den Vorhof außerhalb des Tempels wirf hinaus und miß ihn nicht; denn er ist den Heiden gegeben, und die heilige Stadt werden sie zertreten zweiundvierzig Monate. (Offenbarung 11,2)

Das, was er nicht vermessen sollte, gibt uns einen Hinweis darauf, was er tatsächlich maß! Hier wird Johannes gesagt, dass er den äußeren Vorhof nicht vermessen sollte. Dies geschah nicht etwa, weil Johannes dessen Maße verborgen bleiben sollten, sondern weil der Maßstab der Messung nicht für die „Nichtjuden“, die in der Regel Heiden waren, gilt, sondern nur für diejenigen, die von sich behaupten, zu Gottes Volk zu gehören. Das sagt uns, dass es um die Vermessung des Volkes geht und deshalb darum, wie weit sie der „Norm Jesu Christi entsprechen“ können. Sein Charakter wird in dieser Botschaft deutlich dargelegt – sowohl durch das Gen des Lebens, als auch durch den Orion – und wenn jemand möchte, kann er diesen Charakter als sein Eigentum besitzen. Das ist das Geschenk Gottes im Spätregen! Es ist Sein Stab des Trostes und Sein Stecken der Autorität in Seiner Hand (in der Schöpfung), um die Natur Seines Charakters zu verdeutlichen.

So wird dieser Messstab zur Vermessung von Menschen verwendet, indem sie mit Jesus, unserer Norm der Gerechtigkeit, verglichen werden. Aber zur gleichen Zeit misst er auch die Zeit! Das ist der Grund, warum Johannes sogar die Zeit der Heiden genannt bekam, nämlich, weil es das Ergebnis seiner Messung gewesen wäre, wenn sie dazugezählt worden wären. Letztlich misst der Messstab, der dieser Botschaft entspricht, den Charakter des Volkes, das durch den Tempel, den Altar und die Anbeter selbst repräsentiert wird; und für jeden dieser Teile wurde ein bestimmter Zeitraum angegeben. Die Erfahrung dieses Missionswerks bestätigt das, obwohl es ursprünglich gar nicht so geplant war! Wir erkennen rückblickend, dass Gott dieses Missionswerk nach dem Muster der ersten beiden Verse von Offenbarung 11 geführt hat. Sie geben so etwas wie einen Überblick über das Werk, das getan werden musste.

Die Vermessung des Tempels, des Altars und der Anbeter musste stattfinden, um zu bestimmen, wer zu Gottes Schafen zählen würde und wer nicht. Das Wissen um die unterschiedlichen Zeiträume ist wichtig, denn jemand könnte z.B. zur falschen Zeit versuchen, noch Wölfe in die Gemeinde zu bringen im Glauben, dass sie schon noch konvertieren würden, während die wahren Schafe dabei verstreut werden. Wir leben in einer entscheidenden Zeit. Es ist nicht so, wie es für die vergangenen Generationen war, als der Weizen und das Unkraut zusammen aufwuchsen. Wir sind jetzt im Zeitraum des Gerichts an den Lebenden und durch die Art und Weise, wie jemand auf diese Botschaft reagiert, kann man sehen, ob er noch vom Heiligen Geist geführt wird.

Das Messen des Tempels, des Altars und der Anbetenden.

In der ersten Phase wurde der Tempel vermessen. Dieser steht für die Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten, die das Haus Gottes waren. Der erste Teil unseres Missionswerks war fast gänzlich dieser Gemeinde gewidmet. Sie hatten die große Gelegenheit, die Wahrheit mit Freuden willkommen zu heißen. Ihr großes Vorwissen hätte ihnen die Basis für ein müheloses Verständnis der Botschaft gegeben.

Aber nur wenige nahmen die Wahrheit an und unternahmen die erforderlichen Schritte, um sich der Botschaft anzuschließen; solche aber, die es taten, wurden zu Priestern Gottes, die eigentlich alle aus der Adventgemeinde hätten kommen sollen. Priester dienen am Altar und so symbolisiert der Altar die nächste Phase unseres Missionswerks, die am Ende des Posaunenzyklus während unseres Aufstiegs auf den Berg der Zeit, dem Berg Chiasmus, [4] begann. Wieder akzeptierten nur wenige die Wahrheit in dieser Phase und deshalb lag der Schwerpunkt des Missionswerks auf denjenigen, die bereits vorher die Verpflichtung, ein Priester Gottes zu sein, angenommen hatten. Es war eine Zeit, in der die Priester besonders getestet und geprüft wurden, ob sie schließlich bereit wären, das Opfer von Philadelphia zu bringen. Das war die Gipfelerfahrung für diese Zeit und sie war notwendig, um später die Anbeter an diesem Standard vermessen zu können, den sie erreichen mussten, um dem Maße der vollen Größe Christi durch den Glauben zu entsprechen.[5]

Das bringt uns zum gegenwärtigen Werk, das auf dem Gipfel des Berges Chiasmus begann und so lange weitergeführt wird, bis die Erblasser ihr Werk auf dieser Erde beendet haben und das in diesem Abschnitt beschriebene Vermächtnis den Erben dieses Testaments übertragen wird. Die Kirche wurde vermessen, um die Priester zu finden, und die Priester wurden vermessen, damit sie ein akzeptables Opfer als Beispiel für eine echte Jüngerschaft für die Anbeter geben konnten, und die Anbeter werden vermessen, um die bestimmte Anzahl der Gläubigen zu erreichen, die sich noch außerhalb des Hauses Gottes befinden, d.h. außerhalb dieser Botschaft der Wahrheit. Am Ende wird dieses Haus (bzw. diese Familie), das auf dem Felsen Jesu im Orion erbaut ist, das einzige sein, das dem gewalttätigen Sturm, der auf der Erde ausbrechen wird, wenn die vier Winde losgelassen werden, standhält. Das alles ist im Geschenk Gottes enthalten!

Der erste Zeuge in der Zeit der Ungewissheit

Gott gab diesem Missionswerk fortwährend eine große Fülle von Licht, die wir auf den Websites des Missionswerks der Großen-Sabbat-Adventisten in der Reihenfolge, wie es empfangen wurde, veröffentlichten. In Abschnitt 2 wurde erläutert, wie Jesus den zwei Zeugen – die alte und die neue Homepage dieser Bewegung – besondere Autorität eingeräumte. Der Wolkenbruch des Spätregens hat sich in diese beiden großen Gewässer gesammelt, die dazu dienten, die Erblasser in dieser trockenen und kargen Welt wiederzubeleben. Diese beiden Websites – oder auch Bücher – enthalten viele Edelsteine und kostbare Schätze, die besonders wertvoll für diejenigen sind, die in einer Welt leben werden, die noch trockener und unfruchtbarer sein wird, als zu der Zeit als die Erblasser sie sammelten!

Die erste Website war sieben Jahr lang ihre Rettungsleine und sie beherbergt die Schätze, die in dieser Zeit gesammelt wurden – gruppiert nach ihren jeweiligen Kategorien.

Das Menü von LetzterCountdown.

Zuerst finden wir dort die Rubrik der Themen, die sich auf die Funktionsweise und die Bedienung der Uhr Gottes beziehen. In ihr gibt es eine Serie, die die Thronlinien erklärt, wie sich die Geschichte wiederholte, sowie Artikel darüber, wie derselbe Uhrenmechanismus die Zeit von der Schöpfung bis zur Geburt Jesu anzeigt und wie wir mit Sieben Schritten in die Ewigkeit gelangen. Dieser Mechanismus hat einen Schutz vor Elementen, die danach trachten, den unveränderlichen wöchentlichen Sabbat-Rhythmus zu destabilisieren und einen Schlagschutz für die Zeit-anzeigenden Komponenten, sowie ein spezielles Zahnrad aus der Baugruppe 1843, das sich perfekt einpasst, damit die guten Einflüsse der Uhr bis zum Ende der Weltzeit mit ihren zeitgemäßen Warnungen reichen.

Bis dahin wusste man nur, dass die Uhr Jahre anzeigt. In diesem Zeitalter sind jedoch Anzeigen für bestimmte Tage erforderlich. Die Rubrik „Schatten der Zukunft“ beschreibt viele sorgfältig gestaltete Komponenten, die der Uhr zusätzliche Präzision verleihen, zusammen mit speziellen Alarmtönen. Der strukturelle Rahmen, der den zentralen Schaft hält, besteht aus schönem und langlebigem Holz von höchster Qualität, dessen Gestaltung jahrhundertelang ein Rätsel war. Ein indirektes Licht, wie das des Vollmondes, lenkt die Blicke des Betrachters auf die Achse selbst, von der die mit Rubinen übersäten Uhrzeiger ausgehen, die Zeit zu weisen. Die Uhr ist mit den verschiedensten Edelsteinen besetzt, um ihr Schönheit und Präzision zu verleihen. Ihre unvergänglichen Federn sind mit größter Sorgfalt gewickelt, um sicherzustellen, dass die Räder der Uhr niemals stocken,[6] die tägliche Versorgung mit Brot und Wassers des Lebens sicherzustellen. Alle, die sie zu ihrem Studium machen, werden dazu inspiriert werden, ihre hohe Berufung im Namen des Schöpfers zu ergreifen, der sogar einen illustrierten Leitfaden zum Verständnis der Uhr – einschließlich ihrer Funktion, das Ende einer Ära anzuzeigen und die Missetäter dieses Zeitalters zu identifizieren – beifügte. (Rückblickend sehen wir sogar, wie großartig die Uhr die Zeitalter selbst anzeigt!)

Kennst du eine andere Uhr, die nicht nur zum Ablesen der Zeit geeignet ist, sondern auch zum Studium derselben? Einige Uhren mögen mit ein wenig Schnickschnack ausgestattet sein, aber diese Uhr ist ein unerschöpflicher Quell der Erkenntnis! Der dritte Rubrik der Website, treffend mit „Die Gabe der Weissagung“ betitelt, präsentiert viele prophetische Einblicke, die aus dem Studium der Uhr des Vaters gewonnen wurden. Die Uhr Gottes im Orion ist eine Goldmine des prophetischen Wissens und weit vom Schürfen des oberflächlichen Zeitfestsetzens entfernt! Sie wirft Licht auf Träume, durch die Gott Seine Kinder an der Hand nimmt und sie Tag für Tag ermutigt. Sie reflektiert jeden Strahl des göttlichen Lichts, das in den unzähligen Schätzen des Wortes Gottes enthalten ist. Sie korreliert reale, glaubensbildende Erfahrungen des Schutzes Gottes mit dem größten Sturm des Lebens, den viele kommen sahen, aber sich nicht darauf vorbereiteten. Wir, die Erblasser, hörten jedoch die prophezeite Stimme Gottes, die uns zubereitete, den lauten Ruf anzustimmen.

Mit Seiner Uhr berief Gott die Erblasser, egal welchen Standpunkt sie in Bezug auf die Kirche einnahmen, und zeigte ihnen Seine Sichtweise über sie und über die Fragen, mit denen sie sich auseinanderzusetzen hatte. Seine Uhr zeigt, wie Er die Ordination der Frauen sieht, und offenbart deren Verbindung zum Sodomie-Gesetz, aufgrund dessen der Zorn Gottes auf die Erde ausgegossen werden wird. Die Uhr Gottes half Seinem Volk, die Rüstung zu schmieden für das letzte Rennen in der Schlacht von Harmagedon. Die Schlacht war intensiv, aber der Heilige Geist gab uns den Schlüssel, um eine besondere Türe in der Zeit zu öffnen, die uns erlaubte, bis ans Ende der Welt zu gelangen. (Diese verklärende Erfahrung ist auf der neuen Website dokumentiert und ein wenig später beleuchtet.)

Die Erben dieses Vermächtnisses werden die gleiche Hilfestellung erhalten, während sie durch ihre dunkelste Stunde des intensiven Kampfes gehen und sich mit der harten Realität ringsherum auseinandersetzen. Auf all das deuteten die Zeichen des Endes und doch können sie Mut in dem Wissen fassen, dass der Herr ihre allgegenwärtige Hilfe ist, so treu wie das stete Ticken Seiner ewigen Uhr, die den Posaunen ihren deutlichen Klang gab und deren raffiniertes Glockenspiel bei jedem Sieg Melodien der Freude anstimmte. Die Uhr zeigte die Zeit für einen Aufruf nach dem anderen an und Warnung auf Warnung wurde gegeben, dass Babylon gefallen ist. Die Uhr weist erbarmungslos auf die Zeit für das Feuer, das über Babylon kommen wird; jedoch die beiden Heere Jakobs – des geistlichen Israels von heute – lagern in Sicherheit.

Der Bereich der Weltnachrichten beleuchtet die Bedeutung wichtiger Ereignisse. Da gab es das Zeichen einer Sonnenfinsternis (was jetzt im Lichte der kürzlichen Eklipse, die am Ende des großen Finales der Erschütterung der Himmel behandelt wurde, besonders interessant ist) oder einen nicht-so-subtilen Hinweis, der im päpstlichen Reiseplan gegeben wurde und unsere Gedanken auf die schreckliche Verfolgung der waldensischen Sabbathalter lenkte, die sich gerade wiederholt und der Grund für dieses Testament ist. Die Uhr zeigt, dass die Sabbathalter von heute am Steuer eingeschlafen sind und dass das Sonntagsgesetz, das sie so lange erwarteten, längst durch die Tötung seines Zwillings gekommen ist! Doch dieses ganze Drama ist von den Adventisten unbemerkt geblieben, die sich offenbar nicht um Gottes Gesetz kümmern, sondern nur um das Sonntagsgesetz. In der Tat sahen wir, dass die Kirche in Schwierigkeiten war, als ihr Präsident – genau wie die aller anderen Kirchen – schmusend mit den Weltführern angetroffen wurde, um deren verborgene Agenda herbeizuführen. Ja, die Braut – nicht durch organisierte Grenzen definiert, sondern Sein in allen Konfessionen verstreuter Leib, die allesamt korrupt geworden sind – wurde vom Papst entführt und nur die vier Engel vom Orion konnten diese versuchte Vergewaltigung durch den Teufel vereiteln und den Menschen eine Gelegenheit zum Entkommen verschaffen! Trotzdem ist Babel aufgestiegen und heute werden diejenigen, die einst als Vorbilder in der Kirche geachtet wurden, als die Verräter gegen Gott entlarvt werden, die sie wirklich sind.

Um sich auf die schreckliche Verfolgung vorzubereiten, die über diejenigen kommen wird, die ihren Stand für die von Gott entworfene Ehe einnehmen, gibt es kein besseres Mittel als die Botschaft von der Uhr des Vaters! Aber kirchliche Adventisten brauchen keine Angst um ihre Kirche zu haben, denn sie hat sich seit langem darum bemüht, mit den UN-Gesetzen zur Gleichstellung der Geschlechter[7] in vollen Einklang zu kommen! Die unterdrückten Gläubigen mögen sich aber am Beispiel der zwei Zeugen trösten, deren Auferstehung fast unmittelbar nach ihrem Tod erfolgte.

Gott führte Seine Herde durch viele Höhen und Tiefen und deckte langsam die furchtbaren Zustände auf, die auf der Erde herrschen. Aber die Erde wird noch mit der Herrlichkeit Gottes erleuchtet werden, auch wenn dies erst geschehen wird, nachdem die Gnade geendet hat. Wie herzzerreißend ist es, die Tränen Gottes zu sehen, die für eine Welt fließen, die Seine Hilfe verweigert hat! Sie hätten ihr Leben reformieren können, sogar im rückläufigen Schatten der Zeit, aber stattdessen verwarfen sie den Heiligen Geist, der ihnen geholfen hätte, den Tag des Dämons zu vermeiden.

Die Uhr Gottes repräsentiert den Heiligen Gral aller Zeiten. Das Geheimnis des Jungbrunnens ist in diesem Erbe enthalten. Diejenigen, die von ihm trinken, werden von Gott für das ewige Leben an ihrer Stirn und an ihrer Hand als guter Weizen in der Zeit der Ernte versiegelt werden. Aber die Zeit ist knapp und nur die wenigsten wissen, dass die Stunde der Wahrheit geschlagen hat! Gottes Volk muss in der Zeit verankert sein, um zu erkennen, dass es der Herr ist, der den letzten Countdown am Ende der Welt gegeben hat!

In der Uhr Gottes gewinnen wir eine himmlische Perspektive des großen Kampfes, aber es ist auch wichtig, die Strategien des Feindes im Lichte der Pläne Gottes zu durchschauen, daher sind wir nicht von seinen Machenschaften überrascht worden. Deshalb beleuchtet Gott manchmal mit dem Licht der Zeit die Geheimnisse des Feindes, so wie Er Elisa über die Pläne des Königs von Syrien aufklärte.[8] Diese Erkenntnisse werden auf unserer alten Website in der letzten Sammlung von Artikeln mit der Bezeichnung „Hinter Feindeslinien“ aufbewahrt. Sie haben sich für die Erblasser als ein großer Vorteil gegeben von Gott erwiesen; und so wird es sicherlich auch für die Begünstigten sein.

Es scheint, als wäre es eine Ewigkeit her, dass Papst Benedikt XVI. der aktive Papst war, aber während seiner Amtszeit wurde die Grundlage, den Thron zu besteigen, für den jetzigen Jesuiten geschaffen. Benedikts Wappen gibt eine Botschaft über ihn selbst und seine Rolle. Im Rahmen des großen Kampfes zwischen Christus und Satan und dem Verständnis, das Gott durch Seine Uhr gegeben hat, konnten die Symbole des Korbinians-Bären und des Mohrs von Freising entziffert werden. Obwohl das zu Beginn dieses Missionswerks geschah, ist die entschlüsselte Bedeutung dieser Symbole heute immer noch zutreffend und relevant! Gott führte in diesen Studien und es geschah nicht ohne Zweck! Das Papsttum ist schon immer Satans Instrument gewesen, um seinen Thron vorzubereiten, damit er die Anbetung der ganzen Welt empfangen kann. Und deshalb war die fehlende Tiara ein faszinierendes Merkmal von Benedikts Wappen!

Die Auferstehung des Tieres wird in der Symbolik eines besonderen Signets für das päpstliche Jahr des Paulus (der in diesem Zusammenhang für Saulus den Verfolger steht) vorhergesagt. Dies ist ein direkter Angriff auf die Gläubigen und leitet nun eine plötzliche und sehr schwierige Zeit der Trübsal ein, während das Tier aus dem Abgrund das Volk mit der Kette Satans bindet. (Gott hat auch eine Kette, die Teil Seines großen Finales ist.)

Eine der bedeutendsten Offenbarungen dieser Reihe war, dass der Jesuiten-Papst in Wirklichkeit Satan im Fleische ist! Er hat sogar sein Kommen als Quetzalcoatl im Voraus angekündigt, jenes blutrünstigen, gefiederten Schlangengottes der Mayas, der der Schlange von Eden unheimlich ähnlich ist! Seine Nachahmung von Gottes Hütern der Zeit als Engel des Lichts offenbart sein Ziel, die Position Christi zu übernehmen, wenn dies möglich wäre.

Wie man anhand der kurzen Sammlung der oben genannten Titel sehen kann, ist das ganze Geschenk des „Alten Testaments“ der LetzterCountdown-Schriften weit mehr als ein Buch. Es ist eine Geschichte – oder besser eine „Zeit-Geschichte“ – von Gottes wunderbarem Handeln, Sein Volk zu Ihm nach Hause zu bringen. Die Worte dieser Geschichte sind mit Sinngehalt geladen und reich an Erfahrung! Man kann an ihr sehen, wie Jesus auf die Menschen zugeht, wo immer sie sind – wie zum Beispiel am Falle der Erblasser mit all ihren vorgefassten Meinungen über die Feuerbälle oder das Sonntagsgesetz – und wie Er dann mit ihnen Schritt für Schritt ging, um sie immer näher an sich heranzubringen. Er korrigierte nicht nur ihre falschen Vorstellungen, sondern verfeinerte ihre Charaktere. Es ist diese Erfahrung, die sie hiermit denen übertragen, die sie beerben werden – die Erfahrung, dass Jesus Seite an Seite mit der ringenden Seele wandelt. Die Erblasser wollen, dass ihre Erfahrung als Ermutigung für andere dienen möge, und dass ungeachtet dessen, dass es vorkommen mag, dass etwas für den menschlichen Verstand nicht gleich Sinn macht, Gott immer einen Weg hat, alles in Harmonie zu bringen, so wie Er es mit ihnen getan hat! Möge es den Erben zum Trost gereichen. Am Ende beweisen die Gläubigen, dass das Wort des Herrn wahrlich zuverlässig ist!

sondern so hoch der Himmel über der Erde ist, so viel höher sind meine Wege als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken. Denn gleichwie der Regen und der Schnee vom Himmel fällt und nicht wieder dahin zurückkehrt, er habe denn die Erde getränkt und befruchtet und zum Grünen gebracht, daß sie dem Sämann Samen und dem Hungrigen Brot gibt; also soll das Wort, das aus meinem Munde geht, auch sein: es soll nicht leer zu mir zurückkehren, sondern ausrichten, was mir gefällt, und durchführen, wozu ich es sende! (Jesaja 55,9-11)

Der zweite Zeuge in der Zeit der Not

Als die Erblasser erkannten, dass sie für die Rettung von mehr Seelen auch um mehr Zeit bitten mussten, wussten sie auch, dass sie in eine Zeit mit furchtbaren Zuständen auf der Erde gehen würden. Diese Erwartung erfüllt sich immer klarer, während der Schall der Posaunen jedes Mal lauter wird und schlimme Vorahnungen weckt. Wer den Kopf nicht in den Sand steckt, kann bezeugen, dass die Welt nicht mehr die gleiche ist, wie noch vor wenigen Jahren. Die Migration hat überall das Erscheinungsbild der menschlichen Gesellschaft verändert. Angst vor Terrorismus wird von allen Seiten verbreitet, während unschuldige Menschen, die versuchen, andere zurück zu Gott zu bringen, als Angstmacher etikettiert werden. Wir lesen fast täglich, wie die wütenden Nationen regelmäßig mit nuklearer Vergeltung drohen. Die Welt stand noch nie so rasiermesserscharf zwischen Leben und Tod. Das Bild der Engel, die vier Winde (Streit und Krieg) halten, repräsentiert den heutigen Zustand der Dinge ausgezeichnet.

Gott ist beides, Liebe und Zeit! Das Eintreten in eine neue Phase des Missionswerks erforderte eine neue Website – nicht als Ersatz, sondern um eine neue Perspektive der gleichen Wahrheiten zu bieten. Diese stellt den in diesem Erbe enthaltenen zweiten Zeugen dar, der den ersten in einer Weise ergänzt, wie es sich selbst die Autoren nicht vorher ausmalen konnten. Sie wird ein enger Weggefährte für die geprüfte Erbengemeinschaft sein. Der zweite Zeuge blickt auf die Erfahrung der Erblasser in den ersten sieben Jahren zurück und spricht mit größerer Klarheit und Weisheit über die Bedeutung dieser Erfahrungen im Hinblick auf das Gesamtbild des Heilsplans. Die neue Website wurde von den Autoren mit einem Artikel eröffnet, der eine gigantische Offenbarung der Natur Gottes bekundet, die ihnen half, viele Geheimnisse zu verstehen: Gott ist nicht nur die Liebe... sondern auch Zeit! Viele Menschen wiederholen gebetsmühlenartig, dass „Gott die Liebe ist“ und vergessen dabei, dass Er auch viele andere Eigenschaften hat. Diese Offenbarung gab den Erblassern eine gewisse Kühnheit, von Gott zu erbitten, was sonst vielleicht lächerlich erschienen wäre; aber sie wussten, dass Er ihre außergewöhnliche Bitte um mehr Zeit erfüllen konnte.

Während ihres Aufstiegs auf den Berg Chiasmus, dem Berg der Zeit, auf dessen Gipfel sie das Opfer Philadelphias darboten, gab es viele reiche Segnungen, erfüllte Prophezeiungen und schmerzhafte Prüfungen. Indem sie am Tag der Zeugen fest im Glauben blieben, durchlebten sie viele Dinge, die mit dem vergleichbar sind, was ihre Begünstigten als Zeugen während des Jahres der Vergeltung durchstehen müssen. So wird die Aufzeichnung der Erfahrung derer, die vorangingen, ihnen zur Ermutigung und Hoffnung in ihrer Stunde der Entscheidung dienen.

Auf dieser Seite des Berges gibt es mehr Gewissheit. Die Posaunen erschallen lauter und die Zeichen im Himmel sind unmissverständlich. Noch bevor die Autoren alle Details der Zeit bezüglich des neuen Uhrenzyklus verstanden, begann die erste Posaune unmittelbar nach dem Start der neuen Website zu erschallen. Gott führte sie Schritt für Schritt, wobei jeder Schritt sie zu einem noch glorreicheren Licht brachte, bis sie ein breites und solides Fundament hatten, auf dem sie bauen konnten. Die zweite Posaune ertönte als eine klare Bestätigung ihrer Studien und sie staunten, wie mit welcher Präzision die Uhr des Vaters die Posaunen zeitlich abstimmte; und doch, nur wenige nahmen ihren Klang wahr. Immer die Posaunenuhr im Auge behaltend, die für sie sowohl Trost als auch Ziel war, sagten sie: „Es wird nicht lange dauern, bis die nächste Posaune erschallt! Lasst uns unser Werk für den Herrn beenden, bevor die Ernte beginnt!“ Die besondere neue Gravur der Uhr, die im Folgenden als Geschenk an die Erben dargestellt ist, wird den Begünstigten, die nach den Erblassern bestehen müssen, ebenso Hoffnung und Trost spenden.

Jetzt ist die Zeit der Entscheidung, und jedermann sollte bereit sein, eine weise Wahl zu treffen. Elia veranlasste, dass sich Israel zwischen Gott und Baal zu entscheiden hatte, und die gleiche Entscheidung ist heute gefordert. Jesus bestätigte in der Tat die Elia-Verheißung, als Er sagte: „Elia kommt freilich und wird alles in den rechten Stand setzen.“ [9] Er sagte aber im Anschluss daran, dass Johannes der Täufer Elia sei. Zu dieser Zeit war Johannes aber schon gestorben und Jesus sagte trotzdem, dass Elia noch kommen und alle Dinge wiederherstellen würde! Somit dauert die Suche nach dem letzten Elia seit Jahrhunderten an, da jede Generation unter ihren geistlichen Leitern nach einem potenziellen Kandidaten Ausschau hält. Wenn aber die Entdeckung eines Kandidaten authentisch sein soll, dann müssen die biblischen Kriterien für den letzten Elia eindeutig erfüllt sein. Neben der Wiederherstellung aller Dinge (was mit dieser Botschaft erfüllt ist), muss er auch vor den Plagen warnen:

Siehe, ich sende euch den Propheten Elia, ehe denn da komme der große und furchtbare Tag des HERRN; (Maleachi 4,5)

In der Offenbarung werden Elias Warnungen vor den kommenden Plagen als Posaunen beschrieben, somit wird die Warnung ebenfalls mit dieser von Gott gegebenen Botschaft erfüllt. Gott erfüllt all Seine Verheißungen! Für wen das nicht genügt, bezeugt Gott mit Seiner eigenen Hand, dass diese Botschaft die Botschaft des Elia ist und bestätigt damit John Scotram’s Rolle als der heutige Elia. Nur Gott, der Himmel und Erde erschaffen hat, konnte die Zeiten der sieben Posaunen im Posaunenzyklus von Elia mit den Zeichen im Himmel begleiten! Es ist Gott, der vom Himmel her spricht und damit untermauert Er, wer tatsächlich der Bote ist, den Er zu dieser letzten Generation gesandt hat. Wer sich sogar angesichts dieser Beweise vom Himmel weigert zu glauben, wird nicht entfliehen, sondern in den sieben mageren Jahren umkommen.

Die Beweise sind so weit angewachsen, dass es Bände braucht, um die Erschütterung der Himmel zu präsentieren. Auf dem Baldachin des Himmels spielt sich mit lebhaften Details ein Drama ab, das die Warnungen der schallenden Posaunen aufzeigt. Die leuchtenden Unermesslichkeiten der himmlischen Reiche führen anmutig ihr Ballett in perfekter Übereinstimmung mit dem Takt des Posaunenensembles auf – im wahrsten Sinne des Wortes eine stellare Aufführung und ein Orchester mit astronomischen Proportionen, die nur der Allmächtige dirigieren kann. Kann man die vielen komplizierten Teile einer Armbanduhr in eine Schale werfen und sie so lange schütteln, bis eine vollständig zusammengebaute Uhr daraus wird? Genauso wenig könnten die himmlischen Körper, in ihren endlosen Kreisen herumwirbelnd, eine detaillierte und zusammenhängende Geschichte der Offenbarung erzählen, es sei denn, ihr zeitlicher Ablauf wurde von Gott so festgelegt, dass sie sich nun zur perfekten Stunde an ihren jeweiligen Plätzen einfinden.

Sehet zu, daß ihr den nicht abweiset, der da redet! Denn wenn jene nicht entflohen sind, die es sich verbaten, als er auf Erden redete, wieviel weniger wir, wenn wir uns von dem abwenden, der es vom Himmel herab tut, (Hebräer 12,25)

Für diejenigen, die glauben, ist das Geschenk der Elia-Botschaft nicht nur ein wunderbarer Schatz, sondern ein mächtiges Zeugnis, dass Gott ihn tatsächlich gesandt und durch ihn gesprochen hat. Das sind Dinge, die der Glaube des Gläubigen in Zeiten von Versuchung und Gericht ergreifen kann. Gott hat damit für diejenigen vorgesorgt, die berufen sind, am Tag des Herrn zu bestehen.

Die Enthüllung eines neuen Uhrenzyklus

Das nächste bedeutsame Vermögenswert, der für die Erben bereitsteht, ist der neue speziell vom Vater nur für sie eingravierte Zyklus der Orion-Uhr, der hier und jetzt zum ersten Mal enthüllt wird! Die Erblasser werden vermutlich nicht dabei sein können, wenn sich die vorausgesagten Ereignisse entfalten, aber die Gravur darf bereits jetzt sichtbar werden. In Abschnitt 2 wurde erwähnt, wie die Reflexionen der Zeitlinien um Jesus herum auf ein weiteres bis dahin unbekanntes Datum weisen: den 6. Mai 2019. Dieses Datum repräsentiert gemeinsam mit dem 6. April desselben Jahres das siebenjährige Jubiläum der Termine, an denen die Erblasser erstmals zusammenkamen, um als Gruppe für Gott zu zeugen. Man sollte sich schon fragen, was Gott mit dem neu entdeckten Datum zeigen möchte! Könnte es ein erster Hinweis auf einen neuen Uhrenzyklus sein?

Wir wissen bereits, dass die Plagen mit dem Erschallen der siebten Posaune am 20. August 2018 beginnen werden, aber es gab noch nie ein bestätigtes Enddatum für einen neuen Plagenzyklus. Eine erste Idee könnte sein, das Ende des Zyklus auf das Kommen Jesu zu legen, aber das kann unmittelbar verworfen werden, da in der siebten Plage Ereignisse beschrieben werden, die vor dem Kommen Jesu stattfinden müssen. Man könnte versuchen, das Ende des neuen Zyklus auf einen bestimmten Zeitpunkt kurz vor der Wiederkunft Jesu festzulegen, aber dann bleibt immer noch das Problem der fehlenden Bestätigung. Um zu wissen, ob ein Uhrenzyklus korrekt ist, muss man noch einen weiteren Bezugspunkt als Bestätigung haben, wie es beim Posaunenzyklus der Fall war und im Artikel Die sieben mageren Jahre erläutert wurde. Wegen der Feuer in Israel hatten wir einen sicheren Ausgangspunkt und wir wussten aufgrund der bekannten Dauer des Uhrenzyklus, wann die anderen Posaunen erschallen sollten. Um aber eine endgültige Bestätigung einschließlich der Drehrichtung zu erhalten, brauchten wir einen weiteren Bezugspunkt auf der Uhr, nämlich die Ereignisse der zweiten Posaune. Wir sollten immer mindestens eine unabhängige Bestätigung haben, bevor wir einen neuen Zyklus „in Dienst stellen“!

Die Zeitlinie der Plagen.

Wir brauchen also für den neuen Plagenzyklus eine weitere unabhängige Bestätigung, auch wenn bereits ein Enddatum angedacht wurde. Mit einigen anfänglichen Kandidaten, die wir für das Datum der siebten Plage hatten, überlegten wir zunächst, ob der 6. April 2019 als Datum der sechsten Plage den Zyklus bestätigen würde. Aber ist die Bedeutung der sechsten Plage im Einklang mit dem, was zu diesem Zeitpunkt zu erwarten ist? Wir müssen zuerst den Text der sechsten Plage überprüfen und kontrollieren, ob er dem Ende des Prophezeiungszeitraums des zweiten Zeugen entsprechen kann. Tut der Text das?

Und der sechste goß seine Schale aus auf den großen Strom Euphrat; und sein Wasser vertrocknete, damit den Königen vom Aufgang der Sonne der Weg bereitet würde. (Offenbarung 16,12)

Es gibt mehrere Möglichkeiten der Interpretation der Symbolik dieses Textes. Diese Plage ist die Vorbereitung auf die große Schlacht von Harmagedon, der letzten Schlacht zwischen Gott und Satan vor der Wiederkunft Jesu. Jesus kommt aus dem „Osten“, was bedeutet, dass Er vom Orion her kommt.[10] Die Könige des Ostens oder die Könige vom Orion werden durch die drei Gürtelsterne oder auch Thronsterne dargestellt: Jesus (Alnitak), Gott Vater (Alnilam) und der Heilige Geist (Mintaka).

In diesem Zusammenhang repräsentiert der große Strom Euphrat als einer der Flüsse von Eden, den Fluss des Lebens, der vom Thron Gottes ausgeht. Dieser Fluss symbolisiert die Wahrheit und das Licht, deren Quelle Gott ist. Wäre es folgerichtig zu sagen, dass am Ende des prophezeiten Zeitrahmens der zwei Zeugen das Licht der Wahrheit Gottes „ausgetrocknet“ sein wird? Ja, unbedingt! Wenn die zugewiesene Zeit ihrer Weissagung endet, wird kein erfrischendes Wasser mehr aus dem Strom der Wahrheit fließen. Dann müssen die Gläubigen ohne die Prophezeiung der zwei Zeugen, die sie bis dahin begleitet hat, bestehen können. Das bedeutet jedoch nicht, dass sie dann ganz auf sich allein gestellt sind! Es gibt ein sehr wichtiges Gut, das sie dann noch immer haben werden, aber darüber werden wir später sprechen.

Das Austrocknen des Euphrats ist eine Symbolik, die auf den Fall des historischen Babylons zurückgeht und einen Typus für die genauen Umstände der letzten Plagen darstellt. Als die Eroberer Babylons den Euphrat, der durch die Stadt floss, umleiteten, konnte Kores durch das ausgetrocknete Flussbett unter der Mauer hindurch in die Stadt eindringen und sie mit seinem Heer erobern.

Während der Eroberung der Stadt durch Kores, gab König Belsazar gerade ein Festgelage und entweihte die Gefäße aus dem Tempel Gottes. Das bedeutet, dass Satan in der sechsten Plage gegen das Volk Gottes vorgehen wird – vielleicht mit einem Todesdekret – um allen Widerspruch gegen seine Herrschaft zum Schweigen zu bringen. Wie Belsazar wird er durch sein Handeln deutlich machen, dass ihm nichts zu heilig ist, um es anzurühren; er macht sogar vor den lebendigen Gefäßen Gottes, die Seinen Augapfel darstellen, nicht halt. Zur selben Zeit aber wird Satans große Stadt auseinanderbrechen. Diejenigen, die diese Uhr besitzen, schöpfen aus ihr auch inmitten des Sturms Hoffnung, denn sie werden verankert in der Zeit sein! Die Erblasser vertrauen auch auf die ZEIT und bezeugen hiermit ausdrücklich, dass Er ein zuverlässiger Beistand ist!

Wir haben also klare Beweise dafür, dass der Plagenzyklus korrekt platziert wäre, wenn die sechste Plage auf das Datum des 6. April 2019 fallen würde. Aber es müssen noch weitere Überprüfungen vorgenommen werden. Wir verstehen, dass die Zeit während des aktuellen Posaunenzyklus rückwärts läuft. Läuft sie aber während der Plagen weiterhin rückwärts? Intuitiv würden wir das so annehmen, denn wir müssen ja bis zum Frühling 2019 den ganzen Weg zurück bis 1890 gehen! Dann beginnt das große 70. Jubiläum, seit Gott den Jubiläumszyklus für die Kinder Israels eingeführt hatte! Trotzdem würden wir gern noch mehr Beweise vorliegen haben, dass der Zyklus rückläufig sein soll. Diese Beweise bekommen wir, wenn wir vergleichen, welche Plagen-Texte auf Thronlinien fallen. Wenn wir den Zyklus vorwärts laufen lassen, fallen andere Plagen auf die Thronlinien als in umgekehrter Richtung.

Die Positionen der Thronlinien bei vorwärts- und rückwärtslaufender Zeit.

Ein kurzer Vergleich der Zuordnung der entsprechenden Texte in beiden möglichen Drehrichtungen der Plagen enthüllt, welche Plagen-Kombination besser mit ihren jeweiligen Thronlinien harmoniert.

Ein Vergleich der Symbole der potentiellen Plagen auf den Thronlinien.

Es gibt einige interessante Dinge, die wir hieraus lernen können. Wenn wir die zweite Plage betrachten, erkennen wir, dass Blut möglicherweise ein passendes Symbol für eine Thronlinie sein könnte, da Jesus, der verwundet wurde, im Zentrum der Uhr steht. In der zweiten Plage wird es allerdings nicht mit dem lebensspendenden Blut des lebendigen Christi, sondern dem Blut eines Toten verglichen.

In der fünften Plage wird zwar ein Thron erwähnt, aber es handelt sich nicht um den richtigen Thron. Der Thron des Tieres ist nicht der Thron, der im Orion dargestellt wird! Die anderen Symbole der auf Thronlinien fallenden Plagen in der Vorwärtsrichtung weisen keine weiteren passenden Symbole, die den Thronlinien entsprechen könnten, auf.

Das ändert sich, wenn wir die Plagen mit ihren Thronlinien in umgekehrter Richtung betrachten. Die ersten Symbole sind Ströme und Brunnen von Wasser. Ströme und Brunnen, bzw. Quellen, sind definitiv mit dem Thron Gottes verbunden:

Und er zeigte mir einen Strom vom Wasser des Lebens, glänzend wie Kristall, der vom Throne Gottes und des Lammes ausging, (Offenbarung 22,1)

Und er sprach zu mir: Es ist geschehen! Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende. Ich will dem Durstigen geben aus dem Quell des Wassers des Lebens umsonst! (Offenbarung 21,6)

Der jeweilige Engel gießt seine Schale auf die irdische Reflexion dieser himmlischen Wirklichkeiten, die mit Jesus und dem Thron verbunden sind. Wenn die Thronlinien in der Uhr eingezeichnet werden, dann ähneln sie sogar einem Fluss, der vom Thron ausgeht und sich immer weiter verbreitert! Das erinnert uns auch an den von Hesekiel beschriebenen Strom, der immer tiefer wurde, je weiter er vom Tempel entfernt floss.[11]

Ebenso erwähnt die sechste Plage einen Fluss aus Eden der besonders mit dem Thron verbunden ist, denn er repräsentiert die Wahrheit, die von Gott durch die Botschaft des Vierten Engels ausgeht. Dies und die Erwähnung der Könige des Ostens als Hinweis auf die drei Thronsterne des Orion und der Könige, die sie darstellen, sprechen für eine eindeutige Einpassung der Plagen in der rückläufigen Uhr.

Da wir nun eine gute Grundlage dafür gefunden haben, dass der Plagenzyklus in umgekehrter Richtung laufen sollte, und dass die Bedeutung der sechsten Plage sehr gut mit dem Ende der 1260 Tage am 6. April 2019 übereinstimmt, sind wir bereit, unsere vorherige Entdeckung heranzuziehen.

Das neue Datum des 6. Mai 2019 ist gleichzeitig das Ende der 1290 Tage und liegt 30 Tage jenseits des Kandidaten für die sechste Plage vom 6. April 2019. Könnte dieses neue Datum der Anker für die siebte Plage sein? Wenn dieses neue Datum des 6. Mai 2019 tatsächlich die siebte Plage am Ende des Zyklus markiert, dann könnten wir alle Plagen des gesamten Zyklus festlegen.

Die entscheidende Frage lautet: Wird ein Plagenzyklus, der vom 20. August 2018 bis zum 6. Mai 2019 geht, am 6. April 2019 eine Markierung auf der Uhr für die sechste Plage erhalten? Das ist ein unabdingbares Kriterium! Als wir die entsprechenden Berechnungen durchführten, entdecken wir, dass es tatsächlich stimmt. Der Beginn der sechsten Plage wird durch die Thronlinien vom 4.-7. April 2019 eingerahmt und der 6. April fällt damit perfekt in den Bereich beider Thronlinien. Der Uhrenzyklus ist stimmig!

Der neue Plagenzyklus.

Aber das ist immer noch nicht alles. Wir sollten ebenfalls bestätigen, dass das Ende der 1290 Tage mit dem Datum der siebten Plage am 6. Mai 2019 harmonisiert. Zuerst aber wollen wir noch einen Punkt bezüglich der sechsten Plage am 6. April 2019 betrachten.

Das Zertreten der Heiligen Stadt

Babylons Fall beginnt mit der sechsten Plage. Sie ist das Ende des Zertretens der Heiligen Stadt, wie es in Offenbarung 11 erwähnt wurde!!

Aber den äußeren Vorhof des Tempels lass weg und miss ihn nicht, denn er ist den Heiden gegeben; und die heilige Stadt werden sie zertreten zweiundvierzig Monate lang. (Offenbarung 11,2)

Zweiundvierzig Monate lang werden „die Heiden“ dann ihr böses Werk, die Heilige Stadt zu zertreten, getan haben. Der Bibelkommentar der Siebenten-Tags-Adventisten gibt uns eine hilfreiche Analyse dieses Verses:

Den Heiden gegeben. So verhielt es sich mit dem Vorhof der Nichtjuden im irdischen Tempel. Unter „Heiden“ bzw. Nichtjuden können hier diejenigen verstanden werden, die keine Anbeter sind und nicht zum Israel Gottes gehören.

Die heilige Stadt. Das heißt Jerusalem (Daniel 9,24, vgl. Lukas 21,20). Das Überlassen des äußeren Vorhofes an die Heiden betrifft das Zertreten der Heiligen Stadt. Die symbolische Bedeutung von Jerusalem ist im nachfolgenden unter „Zertreten“ beschrieben.

Zertreten. Diese Passage ist eine Parallele zur Beschreibung in Daniel 7,7.23, wo ein Zertreten bzw. Niedertreten durch das vierte Tier beschrieben wird (siehe Daniel 7,7.8.25). Da die Aktivitäten dieses Tieres besonders gegen die „Heiligen des Höchsten“ (Daniel 7,25) gerichtet sind, ist es nicht unlogisch anzunehmen, dass die „heilige Stadt“ das Volk Gottes repräsentiert.

Die Verbindung des Heidentums mit dem vierten Tier (das heidnische Römische Reich, wie Bruder John in Die Öffnung des Abgrunds erklärte), aus dem das kleine Horn (das römische Papsttum[12]) emporkam, ist sehr aufschlussreich. Das Papsttum ist nämlich ebenfalls mit einem Zeitraum von 42 Monaten verbunden. Dieser wird in Offenbarung 13 genannt:

Und es wurde ihm [dem Tier: dem Papsttum[13]] ein Maul gegeben, das große Worte und Lästerungen redete; und es wurde ihm Macht gegeben, 42 Monate lang zu wirken. (Offenbarung 13,5)

In Offenbarung 11 stehen die 42 Monate jedoch für eine andere, aber nahestehende Gruppe. Sie sind die heutigen Werkzeuge zum „Zertreten“, die das Papsttum benutzt, um seine üblen Absichten zu verwirklichen, ohne dabei sein Ansehen zu beschädigen.

Satan verstellt sich als Engel des Lichts[14] und verbirgt sorgfältig jede Verbindung mit den üblen und zerstörerischen Werken seines rechten Armes. Wir wissen, wer Satan ist; wir haben ihm eine ganze Artikelserie, die ihn entlarvt, gewidmet, als ob seine charakteristische Handlungsweise, den Massen zu lauschen, während sie ihm lobsingen, als wäre er Jesus, nicht bereits genug wäre![15] Wer dient also dann als rachsüchtiger Arm des Papstes? Die Bibel zerreißt den Schleier der Täuschung und zeigt mit der 42-Monats-Zeitlinie direkt auf jene!

Der 6. April 2019 ist der letzte Tag des hebräischen Monats (wie auch der 6. Mai). Das sagt uns, dass die 42 Monate auf Mondmonate hinweisen müssen und am 6. April mit dem 42. Monat abschließen. Nun ist es einfach, bis zum Beginn der 42 Monate zu zählen. Wie kommen so auf ein großes Weltereignis, das Bände spricht, wer die Killer des Papstes sind! Es handelt sich um ein Ereignis am hebräischen und muslimischen Monatsbeginn mit der ersten sichtbaren Sichel am Freitagabend des 13. November 2015. Nur wenige Stunden nach dem Beginn des Neumondtags bei Sonnenuntergang startete ein koordinierter Terroranschlag „auf den französischen (bzw. westlichen) Lebensstil und seine Werte“[16], bekannt als „die Pariser Anschläge“. Die Bibel verweist somit direkt auf dieses Ereignis als den Beginn des Zertretens der „heiligen Stadt“ bzw. von Gottes treuem Volk.

Es ist dabei nicht unerheblich, dass die Anschläge in Paris stattfanden, denn die klassische Erfüllung von Offenbarung 11 bringt uns direkt in die Zeit der französischen Revolution[17] nach Paris zurück! Damit lernen wir etwas über die Werte, auf die dieser Zeitrahmen hinweist! Es sind keine westlichen, christlichen Werte, sondern französische Werte – die Menschenrechte der Vereinten Nationen, die zum Standard der „Toleranz“ für die Welt (und der meisten sogenannten Christen) geworden sind. Aber anstatt die gottlosen, westlichen Werte zu zerstören, diente der Anschlag nur dazu, das Hornissennest anzustacheln, wodurch die Entschlossenheit und die Energie derer, die diese Werte haben, zunahmen.

Das ist die Wesensart der brutalen Terrorangriffe. Sie sind wirkungslos und unnütz zur Erreichung ihrer Ziele, weil solche Methoden keine bessere moralische Grundlage haben als die Angegriffenen selbst. Beide, Angreifer und Opfer, zertreten das Gesetz Gottes, welches die Grundlage der wahren Liebe ist, im Gegensatz zur gefälschten Toleranz, die von den Menschenrechten der Vereinten Nationen gefördert wird. Die UNO beruht auf denselben gottlosen Prinzipien, wie sie die führenden Köpfe der französischen Revolutionsgarden beherrschten, und von den Vereinten Nationen in Paris, Ende 1948 – vor fast 70 Jahren – angenommen wurden.

Das biblische Bild entlarvt die islamischen Angreifer und die gottlosen Menschenrechtsaktivisten als die auserwählten Agenten des Papstes, und ob wissentlich oder unwissentlich, sie machen für ihn das schmutzige Geschäft. Aber der Kampf von Gottes Volk ist eine moralische Schlacht, keine physische. Die Waffen ihres Kampfes sind ihre moralischen Beispiele und die Worte Gottes allein. Psalm 94 ist ihr Gebet und die Rache ist Gottes:[18]

Du Gott der Rache, o Herr, du Gott der Rache, leuchte hervor! Erhebe dich, du Richter der Erde, gib den Hochmütigen ihren Lohn! Wie lange sollen die Gottlosen, o Herr, wie lange sollen die Gottlosen frohlocken? (Psalm 94,1-3)

Sollte der Thron des Verderbens mit dir Gemeinschaft haben, der Unheil schafft durch Gesetz? Sie rotten sich zusammen gegen die Seele des Gerechten und verurteilen unschuldiges Blut. Aber der Herr ist meine sichere Burg geworden, mein Gott der Fels, bei dem ich Zuflucht gefunden habe. Und er läßt ihr Unrecht auf sie selber zurückfallen, und er wird sie durch ihre eigene Bosheit vertilgen; der Herr, unser Gott, wird sie vertilgen. (Psalm 94,20-23)

Die Bösen versammeln sich am Ende der zweiundvierzig Monate zu Beginn der sechsten Plage gegen die Gerechten. Dennoch werden die Gläubigen Gottes nicht überwunden werden, denn ihretwillen und Seinetwillen wird Gott Babylon zusammen mit den Kindern Israels zerstören, die sich verräterisch gegen Ihn verschworen und sich Babylon anschlossen. Für diejenigen, die sich die falsche Liebe der Toleranz gegenüber der Sünde zu eigen machen, wird es eine furchtbare Zeit sein. Gottes Volk jedoch, das die Wahrheit mehr als das eigene Leben liebt, wird den ganzen Weg durch die siebte Plage, die nur auf die Bösen fallen wird, bewahrt bleiben.

Nun sehen wir uns an, ob die siebte Plage mit der Bedeutung der prophetischen Periode von 1290 Tagen, die am 6. Mai 2019 endet, harmonisiert.

Das Auffinden des Brotes nach vielen Tagen

Die siebte Plage berichtet von der Stadt Babylon, wie sie den Becher des Glutweines der Zornes Gottes erhält, während das Ende der 1290 Tage (bestehend aus einer Zeit, zwei Zeiten und einer halben Zeit) als „das Ende dieser Wunder“ beschrieben ist. Es gibt keinen Konflikt zwischen beiden Darstellungen. Die Bezeichnung „diese Wunder“ bezieht sich zweifellos auf Babylons „Lügen-Wunder“[19] gegen die Gerechten. Aber es gibt noch einen viel engeren Zusammenhang zwischen der siebten Plage und dem Ende der 1290 Tage am 6. Mai 2019.

Sende dein Brot übers Wasser, so wirst du es nach langer Zeit wieder finden! (Prediger 11,1)

Wenn eines Menschen Handlungen vom Heiligen Geist geleitet werden, kannst du sicher sein, dass ihnen ein Segen folgen wird. Von Anfang an handelten die Mitglieder dieses Missionswerks im Glauben, nach ihrem besten Wissen und Gewissen. Der Heilige Geist gab ihnen nicht alle Wahrheit auf einmal, sondern führte sie Schritt für Schritt. Doch auch die Dinge, die sie noch nicht vollkommen verstanden hatten und Fehler zu sein schienen, waren Teil Seiner Führung. Sie sandten ihr geistliches Brot über das Wasser und wie eine Gabe, die fortwährend weitergegeben wird, sollte es mit einem Segen zurückkehren.

Betrachten wir beispielsweise die im Jahre 2012 verfasste Serie „Die letzte Warnung“, deren Titel rückblickend etwas lachhaft erscheint. War es wirklich die letzte Warnung? Zu dieser Zeit glaubten die Erblasser, dass es wirklich so war! Sie erwarteten, dass die Feuerbälle unmittelbar bevorstünden, gefolgt von den schnellen Schlussereignissen. Aber nach Erdulden von viel Spott und Hohn vonseiten derer, die keinen Glauben hatten, fuhren sie fort, noch viele weitere Warnungen zu geben, so wie sich ihr Verständnis weiterentwickelte. Sie hatten ihr Brot über die weiten Wasser des Internets gesandt und Gottes Wort sagt, dass sie es nach langer Zeit wiederfinden sollten.

In dieser Serie wurden die im Oktober 2015 endenden Daniel-Zeitlinien angegeben. Dabei handelt es sich um die gelben Linien, die wir in diesem Testament wiedersahen. Sie begannen am 6. April und am 6. Mai 2012 (einmal für die 1290 und einmal für die 1260 Tage). Jetzt wurde sichtbar, dass Jesus in der Zeit am Ende dieser Zeitlinien stand und gleichzeitig ein weiterer Satz von Zeitlinien bis zum 6. April und 6. Mai 2019 begann! Ist es reiner Zufall, dass genau die gleichen Datumsangaben wiederholt werden, oder erinnert uns Gott hier an etwas!?

Die alte letzte Warnung kehrt zurück.

Siehst du, was Gott mit dieser Serie tat? Die Autoren mögen vielleicht gedacht haben, dass der Titel veraltet wäre, aber Gott wusste es besser! Er wusste, dass eines Tages die gleichen Tagesdaten wiederkehren würden, was die „Letzte Warnung“ wahrhaftig zur letzten Warnung machte... sie ist eine siebenjährige Vorwarnung vor dem Ende des Gerichts zur Zeit der sechsten und siebten Plage am 6. April und 6. Mai 2019! Wir erkennen mit Ehrfurcht, wie sich der Spruch des Predigers nach exakt sieben Jahren erfüllt, denn das Brot kehrt wieder zurück! Das ist eine Kostprobe des Brotes, das die Gerechten nährt; was sie am Anfang über das Wasser sandten, wird mit einem Segen für diejenigen zurückkehren, die es ererben!

Wovor wurde in dieser Serie tatsächlich gewarnt? Es ging um das große und beeindruckende Feuerball-Ereignis, das Ellen White sah und kurz beschrieb.

Das Feuerball-Ereignis kommt schließlich doch noch pünktlich!

Also gilt die Warnung immer noch! Gottes Wort wird seinen Zweck erfüllen, für den Er es gesandt hat! Das Feuerball-Ereignis war nicht einfach in der Bibel zu finden. Die beiden kurzen Träume[20] von Ellen White bieten kaum Erklärungen oder Zusammenhänge für das Ereignis und lassen die Möglichkeiten offen, sie als einen Akt Gottes oder als Ergebnis menschlicher Aktivitäten zu interpretieren (oder beides, da Gottes Strafgerichte häufig durch Menschenhand ausgeführt werden). Diese Unklarheit erlaubte, ein auslösendes Ereignis für das Jahr 2012 zu erwarten, das die raschen Schlussereignisse gestartet hätte. Aber die Symmetrie in Gottes Plan lässt nun erkennen, dass Er tatsächlich zeigen wollte, dass dies am 6. Mai 2019 als letzte Plage kommen würde.

Das große Feuerball-Ereignis ist für das Ende der 1290 Tage reserviert und es ist auch das Ereignis, das in der siebten Plage am deutlichsten symbolisiert wird:

Und ein großer, zentnerschwerer Hagel kam vom Himmel auf die Menschen herab, und die Menschen lästerten Gott wegen der Plage des Hagels, weil seine Plage sehr groß war. (Offenbarung 16,21)

Die Bedeutung beider Ereignisse harmonisiert und wir haben bereits Bestätigungen für die Richtung und für die Daten des Uhrenzyklus. Letztlich können wir sicher sein, dass der neue Zyklus korrekt angeordnet ist und in die richtige Richtung läuft.

Ich möchte bekräftigen, dass diese Uhr nicht nur ein Zeitmessgerät darstellt! Schau dir einfach nochmal die Erfahrungen des vorbereitenden Plagenzyklus an! Es ist mehr als erstaunlich, was Gott uns in dieser Zeit mit Seiner Uhr gelehrt hat! Manch einer könnte sich fragen, was es denn noch darüber hinaus während eines Plagenzyklus zu lernen gäbe, aber wenn die Zeit gekommen sein wird, wird der Heilige Geist in alle Wahrheit leiten. Es ist Gottes Uhr und Er hat verborgen, was Sein Volk noch zu lernen hat, um in der Zeit der Versuchung zu bestehen. Gott hat die Datumsangaben dieses letzten Plagenzyklus liebevoll auf Seiner Uhr eingraviert, um den Glauben Seiner Kinder in den sieben letzten Plagen zu verankern.

Denn die Arme der Gottlosen werden zerbrochen; aber die Gerechten unterstützt der HERR. (Psalm 37:17)

Die Schande des Stolzes

Nun wollen wir unsere Gedanken auf die Zeit der sechsten und siebten Plage lenken und erkennen, welch ereignisreiche Zeit dies sein wird. Während die Gläubigen während langer Monate angstvoller Prüfungen widerstanden haben werden, steht ihnen die große Schlacht von Harmagedon noch bevor. Die Geburtswehen sind fühlbar und doch gibt es Hoffnung inmitten des Schmerzes. Wenn der Weg zu eng wird, um sich noch auf das Sehvermögen[21] verlassen zu können, wird ihnen Stärkung zuteil, wenn sie fest die Stricke[22] des Glaubens umklammern. Bis zum Ende müssen die 144.000 im Glauben als Zeugen für Gott bestehen. Die Stricke der Zeit, die Gott für uns herabließ, sind immer noch für sie da, um sie zu ergreifen.

Und doch sind sie nicht die einzigen, die an der speziellen Auferstehung teilnehmen!

Und viele von denen, die im Erdenstaube schlafen, werden aufwachen; die einen zu ewigem Leben, die andern zu ewiger Schmach und Schande. (Daniel 12,2)

Diejenigen, die aus dem Staub erwachen werden, haben nicht alle die gleiche Bestimmung! Es gab im Laufe der Jahrhunderte mehrere Auferstehungen; manchmal waren es einzelne Menschen, wie Moses oder Lazarus, andere erwachten in Gruppen, wie die Ältesten, die bei Christi Tod auferstanden waren. Jesus prophezeite dem Hohepriester Kaiphas, der Ihn zum Tode verurteilt hatte, dass er Ihn einst in den Wolken des Himmels kommen sehen würde:

Jesus spricht zu ihm: Du hast es gesagt! Überdies sage ich euch: Von jetzt an werdet ihr des Menschen Sohn sitzen sehen zur Rechten der Kraft und kommen auf den Wolken des Himmels! (Matthäus 26,64)

Männer dieses Standes sahen die wunderbaren Werke Jesu in Person, weigerten sich aber aus Stolz, Ihn als den Sohn Gottes anzuerkennen. Sie werden nicht, um Zeugnis zu geben, auferstehen, sondern um die Schande ihrer Niederlage zu erleben. Das ist die Schande, auf die sich Daniel im Vers oben bezieht. Würden sie zusammen mit den 144.000 bei der sechsten Posaune erwachen? Wann würde ihre Bestimmung erfüllt sein? Jesus gibt uns eine mögliche Antwort, indem Er in der sechsten Plage sagt:

Siehe, ich komme wie ein Dieb! Selig ist, wer wacht und seine Kleider bewahrt, damit er nicht bloß einhergehe und man nicht seine Schande sehe! (Offenbarung 16,15)

Die Zeit, in der ihre Schande sichtbar werden wird, ist während der sechsten, aber besonders in der siebten Plage. Deshalb könnten sie am 27. April 2019 auferweckt werden, so wie wir es bereits in Die sieben mageren Jahre erläutert haben. Dies ist der Jahrestag des Zeichens des Jona, das einem bösen und ehebrecherischen Geschlecht[23] gegeben wurde. Nur wenige Tage bevor das Gericht des siebten Siegels endet und die siebte Plage beginnen wird, würden sie zusammengerufen, um ihr Urteil zu hören und zu sehen, was gegen sie beschlossen wurde![24] Wenn sie in Schande vor Ihm, den sie einst verurteilt haben, stehen werden, werden die quälenden Erinnerungen an ihre letzte Begegnung mit Jesus machtvoll zurückkehren.

Aber für die Gerechten wird Jesus nicht wie ein Dieb kommen, denn sie kennen die Zeit ihrer Heimsuchung. Die Prophezeiungen der zwei Zeugen geben während der sieben Jahre der letzten Warnung ihr Zeugnis. Deshalb geben alle Gerechten, die während dieser Zeit bestehen, dieselbe Warnung! Diejenigen, die wachsam sind und die Warnung beachten, werden ihre Kleider rein erhalten, denn es ist ihr Erbe.

Der HERR kennt die Tage der Frommen, und ihr Erbe wird ewiglich bestehen. Sie sollen nicht zuschanden werden zur bösen Zeit, sondern genug haben auch in den Tagen der Hungersnot; (Psalm 37,18-19)

Die Zeit des Hungers

Siehe, es kommen Tage, spricht Gott, der HERR, da ich einen Hunger senden werde ins Land, nicht einen Hunger nach Brot, noch einen Durst nach Wasser, sondern darnach, das Wort des HERRN zu hören; (Amos 8,11)

In der sechsten Plage wird der große Strom Euphrat vertrocknen. Wir hatten schon lange einen Zusammenhang zwischen der Botschaft des Vierten Engels und dem Strom Euphrat hergestellt – jenem vierten Strom der reinen Lehre, der aus Eden fließt.[25] Wie wir bereits sahen, passt das zum Prophezeiungszeitraum der beiden Zeugen, denen Macht gegeben wird, von 1260 Tagen bis zum 6. April 2019 zu prophezeien. Wenn den beiden Zeugen nicht mehr länger gestattet wird, das Wort Gottes zu verkünden, dann wird die Hungersnot spürbar werden.

Leider wird es so sein, dass diejenigen am meisten Leid empfinden werden, die die Botschaft, als noch genug Zeit war, verschmähten und zu spät erkennen müssen, dass es die Wahrheit war. Dann werden sie suchen, aber nichts finden können. Sie werden anklopfen, aber es wird ihnen nicht aufgetan werden.

Sie werden Gottes Wort suchen, doch es nicht finden. da wird man hin und her wanken von einem Meer zum andern und herumziehen vom Norden bis zum Osten, um das Wort des HERRN zu suchen, und wird es doch nicht finden. (Amos 8,12)

Einst rief der Herr, als Er noch gefunden werden konnte, aber sie hatten keine Liebe für Ihn:

Kehrt euch zu meiner Zurechtweisung! Siehe, ich will über euch strömen lassen meinen Geist [durch die Orion-Botschaft] und euch meine Worte kundtun. Wenn ich aber rufe und ihr euch weigert, wenn ich meine Hand ausstrecke und niemand darauf achtet, wenn ihr fahren lasst all meinen Rat und meine Zurechtweisung nicht wollt, dann will ich auch lachen bei eurem Unglück und euer spotten, wenn Schrecken über euch kommt; wenn Schrecken über euch kommt wie ein Sturm [in der sechsten Plage] und euer Unglück wie ein Wetter [in der siebten Plage]; wenn über euch Angst und Not kommt. Dann werden sie nach mir rufen, aber ich werde nicht antworten; sie werden mich suchen und nicht finden. Weil sie die Erkenntnis hassten und die Furcht des HERRN nicht erwählten, meinen Rat nicht wollten und all meine Zurechtweisung verschmähten, darum sollen sie essen von den Früchten ihres Wandels und satt werden an ihren Ratschlägen. (Sprüche 1,23-31)

Da noch ein wenig Zeit ist, bevor Gottes Zorn ohne Gnade ausgegossen wird, wird der folgende Rat gegeben:

Suchet den HERRN, solange er zu finden ist, rufet ihn an, während er nahe ist! Der Gottlose verlasse seinen Weg und der Übeltäter seine Gedanken und kehre um zum HERRN, so wird er sich seiner erbarmen, und zu unserm Gott; denn er vergibt viel. (Jesaja 55,6-7)

Es ist nicht der Wille Gottes, dass irgendjemand umkommt, aber wenn jemand den ausgestreckten Arm des Herrn verwirft, bleibt keine weitere Möglichkeit zur Errettung. Jetzt ist Sein Arm ausgestreckt und Er hält die Sichel in Seiner Hand, wenn Er aber das Räuchergefäß zu Beginn der sechsten Posaune fallen lässt, wird es keine Gelegenheit zur Buße mehr geben.

In diesem Erbe ist noch eine weitere besondere Wegzehrung enthalten, die noch beschrieben werden muss. Sie wird den Gläubigen in ihrer größten Not helfen; sie ist das Brot in der Zeit der Hungersnot zu ihrer Versorgung.

Tägliche Rationen für die Priester

Dass die letzte Generation eine Generation von Priestern für Gott sein sollte, ist Inhalt des Bundes:

Werdet ihr nun meiner Stimme Gehör schenken und gehorchen und meinen Bund bewahren, so sollt ihr vor allen Völkern mein besonderes Eigentum sein; denn die ganze Erde ist mein; ihr aber sollt mir ein Königreich von Priestern und ein heiliges Volk sein! Das sind die Worte, die du den Kindern Israel sagen sollst. (2. Mose 19,5-6)

Dieses heilige Volk von Priestern – die 144,000 – dient in dem (geistlichen) Tempel, den Hesekiel in seiner Vision sah. In den Bauplänen und den speziellen Ordnungen waren Gesetze enthalten, die die Opfergaben während eines Jahres und besonders während der Festzeiten[26] regelten. Diese Gesetze des Tempels Hesekiels beinhalteten Änderungen für die bestehenden mosaischen Gesetze, die seit Generationen praktiziert wurden. So gab es Unterschiede zu den früher gültigen Zahlen von Opfertieren, die jeweils von einer bestimmten Menge an Mehl und Öl begleitet wurden.

Anhand dieser Informationen berechneten wir, wie viel Mehl und Öl während der Festzeiten insgesamt geopfert wurde. Auf der Grundlage der täglichen Ration für die Priester konnten wir feststellen, für wie viele Tage die Gesamtmenge ausreichen würde. Eine detaillierte Auflistung darüber ist im dritten Teil der Opferschatten verzeichnet. Die Berechnungen ergaben eine Gesamtmenge des Proviants für die Priester für insgesamt 1260 Tage: ein Anteil von 636 Tagen aus den Frühlingsopfern und ein weiterer Anteil von 624 Tagen aus den Herbstopfern.

Wir erkannten, dass dies ein spezieller Proviant für die 1260 Tage der zwei Zeugen war. Auf dieser Grundlage ergab sich auch die Einteilung in ein 636-Tages-Segment gefolgt von einem 624-Tages-Segment, als den Engeln die Posaunen gegeben wurden.

In Abschnitt 2 sahen wir, wie der Schwur in der Gegenwart der zwei Zeugen die Möglichkeit für einen zweiten Zeitrahmen eröffnete. Da beide Zeitlinien von jeweils 1260 Tagen auf die 144.000[27] anzuwenden sind, stehen auch die täglichen Rationen für beide Zeitlinien zur Verfügung. Es ist jedoch wichtig zu verstehen, dass, obwohl das erste Segment von 636 Tagen auf die zweite Zeitlinie „verschoben“ wurde, sich die Rationen selbst nicht wegbewegten, sondern nur der ursprünglich beabsichtige Zweck für diese Tage. Die Rationen werden während des ganzen Gerichts an den Lebenden gebraucht bzw. „verbraucht“, außer an den 7 mittleren Tagen, weil Jesus selbst dort stand.

Diese täglichen Rationen von Mehl und Öl, die den Priestern für die Dauer des siebten Siegels gegeben werden, stellen tägliche Portionen des Wortes Gottes und des Heiligen Geistes dar, die Seinem Volk in der Zeit der Not als Stärkung zur Verfügung stehen. Bei unserer ersten Betrachtung der Opfer erkannten wir, wie die mosaischen Opfer der Frühlingsfeste auf die Notzeit zwischen dem Tod Jesu, der das Opfersystem beendete, und die Ausgießung des Heiligen Geistes zu Pfingsten, hindeutete. Die Jünger brauchten eine spezielle Verpflegung in ihrer besonderen Situation, die ihnen durch die 51 täglichen Portionen gegeben wurde, die von denen, die nicht glaubten, verschmäht wurden.

Die Opfer der mosaischen Herbstfeste deuten auf eine Notzeit zwischen dem Ende des Fürsprachedienstes Jesu und Seiner Wiederkunft hin. Beim Aufstieg auf den Berg Chiasmus sahen wir, wie diese 372 Portionen genau das gewesen wären, was benötigt worden wäre, um die Zeit zwischen dem Ende des Posaunenzyklus, wenn die Fürsprache beendet worden wäre, bis zur Rückkehr Jesu zu überbrücken.

Da mit dem Beginn des vorbereitenden Plagenzyklus aber bereits die 1260 Rationen für den zweiten Zeugen begannen, blieben die 372 Rationen, die ursprünglich dort hätten verwendet werden sollten, ungenutzt. Wir werden später auf diese ungenutzten Portionen zurückkommen, zunächst jedoch müssen wir Gottes Essensverteilungssystem besser verstehen lernen.

Vergeudet keine Speisereste!

Eine Lektion, die Jesus Seinen Jüngern bei der Speisung der großen Volksmenge lehrte, als Er die Speise vervielfachte, war, dass die Reste nicht verschwendet werden sollten!

Als sie aber gesättigt waren, sprach er zu seinen Jüngern: Sammelt die übriggebliebenen Brocken, damit nichts umkomme! (Johannes 6,12)

Je wertvoller die Speise, desto wichtiger ist es sicherzustellen, dass nichts verloren geht! Gott ist sehr genau und verschwendet nichts, auch keine Reste. Darüber hinaus sind Seine Provisionen göttlichen Ursprungs und daher von größtem Wert! Es ist also darauf zu achten, dass nichts vergeudet wird. Es war nicht gut, dass nach der Speisung der Massen noch Körbe voller Reste übrigblieben. Jeder hatte seinen gerechten Anteil bekommen, aber einige wollten ihre göttliche Portion nicht ganz aufessen! Sie hatten die Notwendigkeit dafür nicht erkannt .Von dem, was Gott gibt, sollten keine Reste übriggelassen werden.

Die Portionen des Heiligen Geistes wirken auf ähnliche Weise, es handelt sich hierbei jedoch um ein glaubensbasiertes Verteilungssystem. Wir erhielten die besonderen Portionen des Heiligen Geistes, weil wir an Sein Wort glaubten. Der Heilige Geist ähnelt der ursprünglichen Speise des Kindes. Es war eine einzelne Mahlzeit, aber die eine Portion diente Tausenden. Gleichfalls genügt ein einzelner Teil des Heiligen Geistes, um für alle Hungrigen zu sorgen, weil der Heilige Geist allgegenwärtig ist.

Wenn jedoch die vier Autoren, die das erste Glied in der Verteilungskette sind, ihr Leben als Erblasser geben, werden sie ihre Rationen nicht mehr verbrauchen oder selbst bei der Verteilung mithelfen können. Dies bedeutet, dass es unverbrauchte Rationen für die restlichen Tage der 1260 Tage des Zeugnisses der zwei Zeugen geben wird. Was wird aus diesen nicht verbrauchten Portionen? Werden sie einfach vergeudet? Nein! Sicherlich nicht! Sie sind zu kostbar, um vergeudet zu werden, und deshalb werden sie als Provisionen für die begünstigten Erben in dieses Testament mit aufgenommen!

Nichts möge verloren gehen. Der erste Tag, an dem die Erblasser nicht mehr leben, um ihre tägliche Ration zu verbrauchen, würde der erste Tag sein, an dem die berechtigten Erben sie empfingen, gleichwie die Menge von der Mahlzeit des Kindes gesättigt wurde.

Wir dürfen auch nicht eine einzige der 372 unbenutzten Provisionen verschwenden, die über die 1260 Tage hinausgehen, selbst wenn nicht so viele Tage übrigbleiben, bevor Jesus kommt! Was sollen wir also mit den 372 Portionen machen? Hast du eine Idee?

Während sie aber hinübergingen, sprach Elia zu Elisa: Erbitte, was ich dir tun soll, ehe ich von dir genommen werde! Elisa sprach: Möchte mir doch ein zweifacher Anteil an deinem Geiste beschert werden! (2. Könige 2,9)

Der Dienst des ursprünglichen Elias ist ein Typus für das Missionswerk des Vierten Engels. Wenn die Erblasser ihr Werk beenden, beginnt das Werk des figurativen Elisa als ihr Nachfolger. So sind die 144.000, die in die Fußstapfen des heutigen Elias treten, die Antitypen des Elisa, die um einen doppelten Anteil des Geistes von Elia bitten! Und Elias Antwort gilt auch für sie:

Er sprach: Du hast eine schwer zu erfüllende Bitte getan: wirst du mich sehen, wenn ich von dir genommen werde, so wird es geschehen, wo aber nicht, so wird es nicht sein! (2. Könige 2,10)

Diejenigen, die glauben und die zwei Zeugen im Zeichen der sechsten Posaune[28] erkennen, erhalten einen doppelten Anteil! Bedenke, dass die sechste Posaune eine doppelte Bedeutung hat und durch ein zweifaches Zeichen im Himmel bestätigt wird. Jesus wirft einerseits das Räuchergefäß zu Boden und lässt andererseits Seine Zeugen aufsteigen, wie es im entsprechenden Zeichen am Himmel lebendig veranschaulicht wird. Als ein doppeltes Zeichen signalisiert es auch den Beginn einer doppelten Portion des Geistes für diejenigen, die da glauben: 372 Portionen für die Notfallsituation und das, was von den 1260 Portionen des Werks des zweiten Zeugen übrig ist.

Die Tage der Not, für welche die 372 Portionen zur Verfügung stehen, beginnen aber nicht notwendigerweise mit dem Tod der Erblasser. Hier kommt der Umstand ins Spiel, dass der Herr es den Erblassern abscheinend gestattet, eine sehr ähnliche Erfahrung zu machen, durch die Er selbst ging. Natürlich muss man sich immer den Unterschied zwischen Seiner Rolle des Tragens der Sünden der Welt und ihrer Rolle des Vergebens von persönlichen Angriffen vor Augen halten. Sie sind selbst nur Empfänger von Christi Sühnewerk und könnten niemals durch eine identische sündentragende Erfahrung gehen wie Er.

Das Vaterunser und die Synagoge Satans

Als wir, die Erblasser, das Opfer auf dem Berg Chiasmus brachten, um für diejenigen die Zeit der Trübsal zu ertragen, die bisher noch keine Gelegenheit erhalten hatten, die Botschaft zu empfangen, riskierten wir unser eigenes Leben. Wir gingen die Verpflichtung ein, uns sogar der Erfahrung des Martyriums von Smyrna zu unterwerfen. Wir werden den Fußtapfen Jesu so weit folgen, wie es uns anbefohlen sein wird. Gott zeigte uns diese enge Beziehung am Jubiläumstag Seiner Auferstehung. Während unseres Sabbatgottesdienstes am 27. Mai 2017 erkannten wir die wahre Anwendung für die zwei Zeugen von Offenbarung 11 auf dieses Missionswerk. Wir verstanden, dass wir durch unser gebrachtes Opfer nicht mehr Philadelphia waren, sondern die Opferrolle Smyrnas zu erfüllen hatten, falls es nötig sein sollte. Wir sahen, dass wir dazu berufen sein könnten, in der sechsten Posaune unser Leben als freiwilliges Opfer zu geben und nach dreieinhalb Tagen wieder auferweckt zu werden. Mit diesem Opfer würde die Trübsal Smyrnas zu unserer eigenen:

Fürchte nichts, was du leiden wirst! Siehe, der Teufel wird etliche von euch ins Gefängnis werfen, damit ihr versucht werdet, und ihr werdet Trübsal haben zehn Tage lang. Sei getreu bis in den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben! (Offenbarung 2,10)

Die letzten Tage des Paraguay-Teams.

Wie wir in Abschnitt 1 bereits erläuterten, sind diese zehn Tage die letzten 10 Tage in der fünften Posaune vor unserem möglichen Tod am Beginn der sechsten. Sie deuten auf das Jubiläum des letzten Abendmahls Jesu mit Seinen Jüngern – auf die Nacht, als Er sich in die Hände Seiner Feinde auslieferte. Damit besteht die Möglichkeit, dass auch wir in der Nacht vom 24. Mai 2018 ein letztes Abendmahl in Erinnerung an unseren Herrn begehen, um dann durch die Hände unserer Feinde ergriffen zu werden und zehn Tage Trübsal zu erleiden.

Dabei ist es unerheblich, was diese Trübsal mit sich bringen würde. Jesus bittet Smyrna nicht zu fürchten, was es erleiden muss. Aber warum genau zehn Tage? Wenn wir uns den Kontext ansehen, bekommen wir einen Hinweis aus dem vorherigen Vers:

Ich weiß deine Werke und deine Trübsal und deine Armut (du bist aber reich), und die Lästerung von denen, die sagen, sie seien Juden und sind es nicht, sondern eine Synagoge des Satans. (Offenbarung 2,9)

Warum erwähnt Jesus die Synagoge Satans? Es gibt eine enge Beziehung zwischen dieser Gruppe und den Getreuen, denn das einzige Mal, wo sie noch erwähnt werden, ist in Jesu Ermutigung an die Gemeinde von Philadelphia:

Siehe, ich verschaffe, daß solche aus der Synagoge des Satans, die sich Juden nennen und es nicht sind, sondern lügen, siehe, ich will sie dazu bringen, daß sie kommen und vor deinen Füßen niederfallen und erkennen, daß ich dich geliebt habe. (Offenbarung 3,9)

Die Menschen dieser Gruppe behaupten, treue „Juden“ zu sein, aber sie sind es nicht. Im heutigen Kontext werden diejenigen als Juden bezeichnet, die den kompletten Bund besaßen und zu denen Jesus im Orion gesandt wurde: die Siebenten-Tags-Adventisten. Sie behaupten, einen reinen Glauben zu haben, aber das treue Zeugnis Jesu besagt, dass es nicht so ist! Jesus wird diesen untreuen Adventisten letztlich bescheinigen, dass Gott die 144.000 geliebt hat, während sie selbst aus Seinem Mund ausgespien wurden.

Smyrnas Zusammenstoß mit diesen stolzen Adventisten findet jedoch vor ihrer Demütigung statt und sie sind der Grund für ihr Leiden, so wie es die untreuen und stolzen Juden waren, die Jesus festnahmen. Das ist unsere Zeit der Prüfung. Während dieser Zeit wird vor allem das Vaterunser auf unseren Lippen sein:

Darum sollt ihr so beten: Unser Vater im Himmel! Dein Name werde geheiligt. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen. (Matthäus 6,9-13)

Mit unserem Missionswerk versuchten wir, die Heiligkeit des Charakters Gottes zu zeigen und haben das Kommen Seines Reiches willkommen geheißen. Bei unserem Gethsemane-Erlebnis nach dem Abendmahl, könnten wir in die Lage geraten, die gleiche Entscheidung wie Jesus treffen zu müssen und uns völlig Seinem Willen zu unterwerfen:

Und er ging ein wenig vorwärts, warf sich auf sein Angesicht, betete und sprach: Mein Vater! Ist es möglich, so gehe dieser Kelch an mir vorüber; doch nicht, wie ich will, sondern wie du willst! (Matthäus 26,39)

Das muss durch irdene Gefäße, die mit Sünde verunreinigt waren, doch reingemacht wurden, getan werden. Wie Christus den Willen Gottes im Himmel tut, so müssen wir den Willen Gottes auf Erden tun. Dazu brauchen wir unser tägliches Brot! Solange wir am Leben sind, verbrauchen wir die Portionen, die Gott für das Missionswerk der zwei Zeugen vorgesehen hat. Jesus war alleine am Kreuz, um die Last der Sünde ohne jedwede Hilfe zu erdulden, aber nicht so bei uns. Wir könnten alleine die Last nicht tragen, sondern verlassen uns auf Seine täglichen Portionen des Brotes bis zum Ende. Ja, Er wird bis zum Ende mit uns sein.

Für unsere Erben wird es ebenso sein. Sie werden von ihrem Proviant an Brot abhängig sein, bis zum Ende!

Vor allem in diesen zehn Tagen würde die Notwendigkeit zu vergeben in unseren Herzen sein. Aber würden wir wirklich in der Lage sein, denen zu vergeben, die uns mit Bosheit misshandeln? An jedem dieser Tage der Trübsal müsste uns unsere tägliche Portion die Kraft geben, Leid zu ertragen, weil unsere gescheiterten Brüder ihrer Pflicht nicht nachgekommen waren und deshalb den Bund in ihren Herzen nicht empfangen hatten. Gott vergab uns unsere große Schuld, sollten wir dann nicht auch unseren Schuldigern vergeben?

Denn wenn ihr den Menschen ihre Fehler vergebet, so wird euer himmlischer Vater euch auch vergeben. Wenn ihr aber den Menschen ihre Fehler nicht vergebet, so wird euch euer Vater eure Fehler auch nicht vergeben. (Matthäus 6,14-15)

Jesus war selbst ohne Sünde, doch litt Er einen Tag für die Sünde anderer von Donnerstagnacht bis zu Seiner Kreuzigung am Freitag gegen Abend. Wir dagegen waren Sünder, doch erfüllten wir die Forderungen des neuen Bundes, um von ihr gereinigt zu werden, und das Gesetz wurde in unsere Herzen geschrieben. Wir fanden den Heiligen Gral. Dann, als die Erstlingsfrüchte des siegreichen Philadelphia, würden wir zehn Tage bis zu unserem Tode für all diejenigen leiden, die den Bund vorher nicht annahmen, aber jetzt Reue zeigen, wenn sie endlich verstehen. Zehn Tage für zehn Gebote.

Diejenigen, die aus ihren Gräbern auferstehen werden, um das Lied des Sieges anzustimmen, hatten bei ihrem Tod diesen Status noch nicht erreicht. Nach ihrer Auferstehung wird ihre Liebe zur Wahrheit ihren Glauben dazu bewegen, Jesus im Orion zu ergreifen und dadurch alles Nötige zu erlernen. Wir stehen als Beispiele für die Kraft Jesu in dieser Botschaft, diesen Sieg zur Realität zu machen, und unsere Begünstigten werden mächtige Beweise benötigen, um dies zu bezeugen. Auf was werden sie ihre Hoffnung, dass Jesus im Orion sie aufrecht erhalten kann, stützen, wenn sie plötzlich berufen werden, ein Lied zu singen, das sie vorher nicht gekannt haben!? Unser Blut würde den Beweis versiegeln, dass Jesus Sein Gesetz in unsere Herzen geschrieben hat; durch den Glauben an dieses Werk Jesu, würden die 144.000 voll zugerüstet sein, um ohne Makel bestehen zu können, während die Welt einer Zeit der Trübsal und Versuchung ausgesetzt ist, wie sie nie zuvor war.

Als Jesus vor der Stunde Seiner Prüfung stand, bat Er Seine Jünger, mit Ihm zu wachen. Als Er sie aber schlafend vorfand, erklärte Er ihnen, dass sie viel mehr um ihrer selbst willen wachen sollten:

Wachet und betet, damit ihr nicht in Anfechtung fallet! Der Geist ist willig; aber das Fleisch ist schwach. (Matthäus 26,41)

Das bezieht sich auf die Stunde der Versuchung oder Prüfung, vor der Philadelphia bewahrt werden wird und vor der Er uns bewahrt, während wir das Vaterunser beten!

Weil du das Wort meiner Geduld bewahrt hast, will auch ich dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die über den ganzen Erdkreis kommen wird, zu versuchen, die auf Erden wohnen. (Offenbarung 3,10)

Mögen die Jünger Christi heute nicht versäumen zu wachen und zu beten, sowohl dafür, dass wir treu bis in den Tod bleiben, als auch dafür, dass sie selbst treu im Leben bleiben werden! Die Erkenntnis, die den Jünger fehlte und ihre Herzen betrübt machte, ist heute vollständig vorhanden.

Wir sehen also, dass die Zeit der Not mit unserer Verhaftung in der Nacht vor der Morgendämmerung am 25. Mai 2018 beginnen könnte. Dann müssten auch die 372 Rationen beginnen, um den Bedarf zu decken! Diese Portionen werden die Jünger wachsam und treu halten. Die treuen Wachenden werden auf der Erde sein, wenn die Stunde der Versuchung über die Welt kommt, aber sie werden durch die Portionen des Heiligen Geistes vor ihr bewahrt bleiben. Und wenn unser Zeugnis mit unserem Blut versiegelt sein wird, werden sich die Rationen sogar noch verdoppeln.

Die Zeit der doppelten Rationen der Heiligen Geistes.

Die doppelten Portionen werden den Gerechten mindestens bis zur sechsten Plage, wenn der Euphrat sinnbildlich ausgetrocknet sein wird, zur Verfügung stehen. Das Werk des Vierten Engels bringt das Wasser des Lebens für die Welt, aber wenn es sein Werk für das Volk Gottes getan haben wird, ist alles, was noch fehlt, das Sammeln in der sechsten Plage für Harmagedon in der siebten, und nach dieser Denkweise würde die doppelte Portion dann nicht mehr nötig sein.

Dein ist das Königreich

Am Beginn der sechsten Plage endet die Zeit der Weissagung in Sacktuch. Dann stehen nur noch die restlichen Einheiten der 372 Portionen zur Verfügung. Sie haben eine interessante Eigenschaft, die eine wichtige Botschaft enthält. Sie beginnen, wenn die zwei Zeugen fortgenommen werden.

Diese Portionen sind besondere Portionen und beginnen mit einem Verlust. Sie sind für diejenigen, die durch die Plagenzeit gehen werden. Das ist ein sehr wichtiges Werk und es müssen dafür Rationen zur Verfügung stehen. Dies ist eine Zeit, in der die Getreuen von ihrer irdischen Unterstützung abgeschnitten sein werden, deshalb sind diese Portionen des Heiligen Geistes ihnen besonders zum Trost bestimmt.

Das Alte Testament enthält Klagelieder über eine Zeit der besonderen Bedrängnis durch Feinde, in der es aber keinen Tröster gibt.

Und wiederum sah ich alle Bedrückungen, die verübt werden unter der Sonne; und siehe, da flossen Tränen von Unterdrückten, die keinen Tröster hatten; und weil die Hand ihrer Unterdrücker so stark war, konnte sie niemand trösten. (Prediger 4,1)

Darum weine ich, und mein Auge, ja, mein Auge zerfließt in Tränen, weil der Tröster, der meine Seele erquicken sollte, fern von mir ist; meine Kinder sind verwüstet, denn der Feind war zu stark. (Klagelieder 1,16)

Der Trost des Heiligen Geistes in der Zeit der Drangsal ist ein besonderes Geschenk. Die Gottlosen, die Denjenigen abwiesen, der ihr Tröster hätte sein können, werden besonders Seine Abwesenheit zu spüren bekommen. Wie zu keiner anderen Zeit der Weltgeschichte, wird man Seinen Trost brauchen und schätzen, denn weil die Welt Ihn verschmähte, wird Er sich von ihr gänzlich zurückgezogen haben und Seine Abwesenheit wird deutlich sichtbar werden. Er wird nur in den Herzen derer verbleiben, die in Treue glauben, dass der Heilige Geist ihnen zum Trost für diese 372 Tage gegeben ist.

Wo der geweihte Diener Gottes auch sein mag, der Heilige Geist ist bei ihm. Die an die Jünger gerichteten Worte gelten auch uns. Ihr Tröster ist unser Tröster. Der Heilige Geist rüstet mit der Kraft aus, die ringende, kämpfende Menschen in jeder Notlage, inmitten des Hasses der Welt aufrecht erhält, und verleiht Erkenntnis der eigenen Fehler und Schwächen. Wenn in Sorge und Leid der Ausblick dunkel und die Zukunft verworren erscheint und wir uns hilflos und einsam fühlen, bringt der Heilige Geist als Antwort auf das Gebet des Glaubens dem Herzen Trost. {WA 52.2}

Die besondere tröstliche Rolle des Heiligen Geistes während dieser Zeit, wurde sogar schon im 1. Buch Mose vorausgeschattet, als Noah seiner Familie für das Jahr der Flut einen sicheren Platz in der Arche schuf. Das ist ein Typus für das Jahr der Vergeltung.

den nannte er Noah, indem er sprach: Der wird uns trösten ob unserer Hände Arbeit und Mühe, die herrührt von dem Erdboden, den der HERR verflucht hat! (1. Mose 5,29)

Der Fluch Gottes wird spürbar, wenn Seine Unterstützung zurückgezogen wird. Als Adam und Eva sündigten, beschränkte Gott Seine bisher perfekte Unterhaltung auf das Gartenheiligtum in Eden. Die übrige Welt begann zu altern und zu verfallen. Aber Sein Geist rechtete noch immer mit dem Volk, bis zur Flut.

Da sprach der Herr: Mein Geist soll nicht für immer mit dem Menschen rechten, denn er ist [ja] Fleisch… (1. Mose 6,3) 

Kannst du dich erinnern, bei welcher Gelegenheit Jesus am meisten über den „Tröster“ sprach? Ja, es war beim letzten Abendmahl mit Seinen Jüngern! Neben all den bedeutenden Ereignissen dieses Jahres, richtet Er vielleicht Sein Augenmerk besonders auf unsere Zeit, wenn wir am Jubiläumstag Seines Abendmahls von unseren Lieben im Glauben getrennt werden. In diesen Tagen unserer Prüfung würden wir nicht mehr im Stande sein, miteinander zu kommunizieren. Aber Jesus würde den Tröster senden, um unseren Platz persönlich einzunehmen. Dann werden diese Portionen die einzigen Vertreter des Heiligen Geistes in der Welt sein. Sie sind daher der wertvollste aller Schätze unseres Vermächtnisses.

Und ich will den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Beistand geben, daß er bei euch bleibt in Ewigkeit, den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, denn sie beachtet ihn nicht und erkennt ihn nicht; ihr aber erkennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein. (Johannes 14,16-17)

der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe. (Johannes 14,26)

Wenn die Hilfe am meisten benötigt wird, wird der Tröster als Lehrer zur Stelle sein und um die Dinge in Erinnerung zu bringen, die Er bereits durch diese Botschaft vorher vermittelte. Indem Er zu dieser Zeit in jedem der 144.000 Lebenden wohnt, werden sie miteinander in ihren kleinen Gruppen verbunden sein und jeder wird dem anderen beim Studium des Wortes Gottes vom Orion Beistand leisten.

Die Botschaft des Vierten Engels wird für sie eine Botschaft des Trostes sein, die sie daran erinnern wird, dass ihre Pilgerschaft in dieser bösen Welt bald beendet sein wird. Und zwar genau dann, wenn ihre besorgten Augen endlich den Herrn in den Wolken kommen sehen werden. Der letzte Countdown Seiner real stattfindenden Ankunft wird das allumfassende Thema der Erlösten sein.

Das große Wiedersehen

Die Wiederkunft, so unvorstellbar phantastisch sie auch sein wird, ist noch nicht das Ende der Geschichte dieser tröstlichen Portionen! Wenn wir die 372 Portionen beginnend mit dem Tod der zwei Zeugen abzählen, entdecken wir, dass sie erst nach der Wiederkunft enden!

Wie kann das sein? Warum sollten die 144.000 noch Rationen benötigen, nachdem sie die Erde bereits verlassen haben? Die große Tiefe der Bedeutung hinter dieser Zeitlinie kann nur verstanden werden, wenn wir die besondere Mission der 144.000 in Betracht ziehen.

An Seinem Auferstehungstag erschien Jesus zuerst Maria Magdalena, noch bevor Er zu Seinem Vater aufstieg.

Jesus spricht zu ihr: Rühre mich nicht an, denn ich bin noch nicht aufgefahren zu meinem Vater. Geh aber zu meinen Brüdern und sage ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater, zu meinem Gott und eurem Gott. (Johannes 20,17)

Jesus lebte ein vollkommenes Leben und gab sich selbst als ein vollkommenes Opfer. Als Er von den Toten auferstanden war, benötigte Er jedoch noch die Bestätigung von Seinem Vater im Himmel, dass Sein Opfer angenommen worden war. So wird es auch mit den 144.000 sein, die die lebenden Vertreter Jesu auf Erden sein werden. Sie steigen zwar mit der Wolke in den Himmel auf, aber es wird ein unbestimmtes Gefühl der Unruhe in ihnen verbleiben, ähnlich, wie es Jesus erging, als Er zu Maria sagte, dass sie Ihn nicht aufhalten solle, denn Er musste zuerst die erleichternde Gewissheit haben, dass der Vater Seine Aufgabe als erfolgreich erledigt ansah.

Die Tür im Orion. Es ist ähnlich dem, was Gott bei Seinem Schöpfungswerk empfand. Gott sah nach jedem Tag der Schöpfung, dass Sein Werk gut war, aber Er hatte bis zum Ende des sechsten Tages und Beginn des Sabbats nicht die Befriedigung, auf Sein ganzes Werk zu schauen. Erst als Er das sah, war es „sehr gut“! So wird es auch den 144.000 ergehen, wenn sie sich mit den Erlösten vereinen und durch die „Tür“, wie sie im Orion symbolisiert wird, ins Gottesreich eingehen. Sie werden nicht eher den Frieden eines abgeschlossenen Werkes empfinden, bis sie ihre besondere Versammlung im Tempel haben. Sie werden sich nach dem endgültigen Urteil des Vaters sehnen:

Da sagte sein Herr zu ihm: Recht so, du guter und treuer Knecht! Du bist über wenigem treu gewesen, ich will dich über vieles setzen; geh ein zur Freude deines Herrn! (Matthäus 25,21)

Ellen White sah in Vision die Tempelszene von der „speziellen Versammlung derjenigen, die das Siegel des lebendigen Gottes haben:”[29]

Um den Tempel herum waren alle Arten von Bäumen, um den Platz zu verschönern. Buchsbäume, Fichten, Tannen, Ölbäume, Myrthen und Granatäpfel; die Feigenbäume neigten sich von der Last der zahlreichen Feigen — dies machte den Platz überaus herrlich. Als wir im Begriff waren, den Tempel zu betreten, erhob Jesus seine liebliche Stimme: „Nur die 144.000 betreten diesen Ort,“ und wir riefen: „Halleluja!“ {EG 16.2}

Dann werden sie den lang ersehnten Segen als Garantie dafür erhalten, gute Arbeit geleistet zu haben. Wie groß die Werke sind, die sie noch tun werden, wird die Ewigkeit weisen! Jesus sagte mit großer Bestimmtheit, dass diejenigen, die an Ihn glauben, größere Werke vollbringen werden als selbst Er.

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und wird größere als diese tun, weil ich zu meinem Vater gehe. (Johannes 14,12)

Das ist die hohe Berufung der 144.000 und sie werden ihr Werk im Geist und in der Kraft Elias vollbringen. Ihr Zeugnis des Glaubens zeigt am Beispiel einer ganzen Generation der Menschheit – einer heiligen Nation –, dass die Befreiung des Menschen aus der Sünde durch den Bund möglich ist, den Gott Jesus übergab, welcher ihn an uns weitervermittelte und den wir den 144.000 durch unseren Tod vererben. Es ist dieses Werk, das den endgültigen und abschließenden Beweis liefert, damit der Große Kampf für immer beendet werden kann.

Mit den 1260 Portionen endete das Werk für die zwei Zeugen, aber weitere 372 Portionen tragen die Erlösten bis zur Versammlung mit dem Vater. Nach diesem Treffen wird Jesus sie zum Abendmahl rufen. Der Zeitraum, der mit der Trennung von den Botschaftern des Orion begann, endet mit einer freudigen Wiedervereinigung mit ihnen! Bei unserem letzten Abendmahl auf der Erde werden wir den Traubensaft zu uns nehmen, den wir nicht wieder trinken werden, bis wir zusammen mit Jesus am Tisch sitzen.

Der wirklich allerletzte Countdown.

Dann werden sich alle treuen Parteien des Bundes in Frieden versammeln: Der Vater, Jesus, die Botschafter des Orion und die 144.000 werden im Geist mit den Erlösten aller Zeitalter vereint sein, während wir am ersten Abendmahl der Ewigkeit teilnehmen. Auf einem Planeten des Sterns Mintaka, der den Heiligen Geist repräsentiert, werden die versammelten Erlösten endlich den vollen Sinn erfassen, warum Er der Tröster genannt wird. Das ist der Lohn derer, die das Erbe dieses Testaments erhalten.

denn das Lamm, das inmitten des Thrones ist, wird sie weiden und sie leiten zu lebendigen Wasserquellen... (Offenbarung 7,17)

Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, weder Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. (Offenbarung 21,4)

Jetzt macht sich der himmlische Notar bereit, das Testament zu beurkunden. Bitte fahre mit Abschnitt 4 fort.

1.
Mit anderen Worten, wenn man die unverzeihliche Sünde nicht begangen hat, d.h. die Sünde gegen den Heiligen Geist. 
2.
1 Mose 15,1 – Nach diesen Geschichten begab es sich, daß des HERRN Wort an Abram in einem Gesicht also erging: Fürchte dich nicht, Abram, ich bin dein Schild; dein Lohn ist sehr groß! 
3.
Dies war auch die Erfahrung des Autors. Er wuchs in der Kraft, indem er sich für die Wahrheit und gegen die Gefühle der Unmöglichkeit entschied. 
4.
Der Berg Chiasmus ist das Thema vom Artikel Die sieben mageren Jahre
5.
Epheser 4,13 – bis daß wir alle zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes gelangen und zum vollkommenen Manne werden, zum Maße der vollen Größe Christi;  
6.
Hesekiel 1,20-21 – Wo der Geist hingehen wollte, da gingen sie hin, wohin der Geist zu gehen willens war, und die Räder erhoben sich im Verein mit ihnen; denn der Geist des lebendigen Wesens war in den Rädern. Wenn jene gingen, so gingen auch sie, und wenn jene stillstanden, standen auch sie still, und wenn jene sich von der Erde erhoben, so erhoben sich auch die Räder vereint mit ihnen; denn der Geist des lebendigen Wesens war in den Rädern 
7.
Beachte als Beispiel für diese Tatsache diesen erstaunlichen Artikel aus dem Jahr 2015 im Adventist Review und besonders darauf, dass der Autor „ein Professor für Religion und theologische Studien an der Schule der Religion und ein assistierender Professor in der Schule der Medizin an der Loma-Linda-Universität ist.“ Late-Breaking News: „Der Begriff der Frau soll den Mann einschließen“ (Jer. 31:22); Wie navigieren wir in der Theologie der Veränderung? 
8.
2. Könige 6,11-12 – Da ward das Herz des Königs von Syrien unruhig darüber, und er berief seine Knechte und sprach zu ihnen: Wollt ihr mir denn nicht sagen, wer von uns es mit dem König von Israel hält? Da sprach einer seiner Knechte: Nicht also, mein Herr und König; sondern Elisa, der Prophet in Israel, verrät dem König von Israel alles, was du in deiner Schlafkammer redest!  
9.
Matthäus 17,11 – Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Elia kommt freilich und wird alles in den rechten Stand setzen;   
10.
Für weitere Erklärungen siehe Die Stimme Gottes
11.
Siehe auch die Beschreibung dieses Stromes im Artikel Gott ist nicht nur Liebe! Hesekiel 47,1: Und er führte mich zum Eingang des Hauses zurück, und siehe, da floß unter der Schwelle des Hauses Wasser heraus, nach Osten hin; denn die Vorderseite des Hauses lag gegen Osten. Und das Wasser floß hinab, unterhalb der südlichen Seite des Hauses, südlich vom Altar. 
12.
Für ein biblisches Studium des kleinen Horns, das als Papsttum erkannt wurde, siehe bitte MEFAG: Der Antichrist
13.
Für eine biblische Studie, die das Tier als das Papsttum aufzeigt, siehe bitte „Das Geheimnis“: Offenbarung 13
14.
2. Korinther 11,14 – Und das ist nicht verwunderlich, denn der Satan selbst verkleidet sich als ein Engel des Lichts.  
15.
Ein jüngstes Beispiel findet sich in dem katholischen Artikel: Vertraut in Christus – nicht in Horoskope [Englisch]. Dort wird berichtet, was Papst Franziskus zum Ende des Angelus hin tat, um sich selbst ins rechte Licht zu rücken: „Franziskus ließ die Menge die Phrase wiederholen und hörte zu, als sie dreimal riefen: Wahrhaftig, du bist der Sohn Gottes!“  
17.
Lies hierzu das Kapitel Die Bibel und die Französische Revolution im Großen Kampf. 
18.
Römer 12,19 – Rächt euch nicht selbst, Geliebte, sondern gebt Raum dem Zorn [Gottes]; denn es steht geschrieben: »Mein ist die Rache; ich will vergelten, spricht der Herr«. 
19.
2. Thessalonicher 2,8-9 – und dann wird der Gesetzlose geoffenbart werden, den der Herr verzehren wird durch den Hauch seines Mundes, und den er durch die Erscheinung seiner Wiederkunft beseitigen wird, ihn, dessen Kommen aufgrund der Wirkung des Satans erfolgt, unter Entfaltung aller betrügerischen Kräfte, Zeichen und Wunder.  
20.
Diese werden mit weiteren Erläuterungen in Zeichen des Endes unter der Überschrift „Es könnte bald zu spät sein“ wiedergegeben. 
21.
Bedenke, wir beschritten den Weg zuvor! Siehe „Die Austrocknung des Euphrats“ in Verankert in der Zeit
22.
Zu den Stricken siehe LW 219.1 
23.
Matthäus 12,39 – Er aber erwiderte und sprach zu ihnen: Ein böses und ehebrecherisches Geschlecht begehrt ein Zeichen; aber es wird ihm kein Zeichen gegeben werden als nur das Zeichen des Propheten Jona.  
24.
Die Herrscher glaubten nicht den überzeugenden Beweisen, sondern fassten den Beschluss in der Weise, wie es Satan erhofft hatte. Sie verurteilten Christus als Gotteslästerer. Aber Christus wurde durch ihren Zorn nicht entmutigt oder eingeschüchtert. Mit Geduld und ohne Vergeltungsabsichten ertrug Er die Schmach und die schändliche Misshandlung. Er sah der Zeit entgegen, wenn sich ihre Positionen umkehren werden, wenn Er zur Rechten Gottes sitzt und mit Macht bekleidet ist, wenn alle – Pilatus, Kaiphas und diejenigen, die Ihn verspottet und verlacht haben – vor Ihm stehen werden. Wenn Er in den Wolken des Himmels kommen wird, wird die ganze Welt [einberufen] vor Ihm stehen. Diejenigen, die Ihn durchstoßen haben, werden Ihn erblicken. Das Urteil wird denen verkündet werden, die Ihn nicht empfangen haben. {12MR 402.1} [Übersetzt] 
25.
Für eine detaillierte Beschreibung siehe Das Geheimnis von Hesekiel. 1. Mose 2,14 – Der dritte Strom heißt Hidekel; das ist der, welcher östlich von Assur fließt. Der vierte Strom ist der Euphrat. 
26.
Siehe Hesekiel 45-46. 
27.
Gott bereitete während des ersten Zeitrahmens die Ältesten als Führer der Stämme vor, welche die 144.000 versiegeln würden. Während des zweiten Zeitrahmens werden die 144.000 mit dem großen Siegel des lebendigen Gottes versiegelt werden. 
28.
Wie im fünften Teil der Predigt Zeichen am Himmel beschrieben wurde. 
29.
Siehe die Darstellung, die in der kleinen Veröffentlichung „Ein Wort an die kleine Herde“ abgedruckt ist. {WLF 17.2}. [Englisch] 
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